Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Evaluations-Workshop bei DeGEval-Jahrestagung 2019

Vom 11. bis 13. September 2019 an der Universität in Bonn

Logo der DeGEval

Vom 11. bis 13.09.2019 fand an der Universität Bonn mit etwa 350 Teilnehmenden die 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) zum Thema „Evaluation und Nachhaltigkeit“ statt. Die DeGEval setzt sich seit 1997 für die Entwicklung von Standards in der Methodik und insgesamt bei der Professionalisierung der Evaluation ein.


Christelle Nowack (li.) und Eva Flinkerbusch (re.) stellen die Rahmenbedingungen für Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vor. (Foto: M. Porzelt)
Vortrag von Christelle Nowack und Eva Flinkerbusch

Am 13.09.2019 veranstalteten das für das Bundesprogramm zuständige Programmbüro des DLR-Projektträgers gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Rahmen dieser Tagung den Workshop „Wirkungsmessung und Nachhaltigkeit bei Projekten in der Umweltbildung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt (BPBV)“.

28 Teilnehmende widmeten sich 90 Minuten lang den Fragen, wie Evaluation von Wirkung bei Umweltbildungsmaßnahmen konkret erfolgen kann und wie die Rahmenbedingungen im BPBV bezüglich der Anforderungen zu Evaluation verbessert werden könnten.

Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen

Beteiligte des Workshops von links nach rechts: G. Adamski, M. Klocke, V. Eilbacher, C. Nowack, E. Flinkerbusch, K. Beisheim, M. Porzelt (Foto: M. Porzelt)
Die sieben Beteiligten des Workshops auf einem Gruppenbild

Als konkrete Empfehlungen nehmen BfN und sein Programmbüro mit, dass die positiven Aspekte und Chancen, die sich für die Projekte durch frühzeitige Überlegungen zur Evaluation und deren Durchführung ergeben, besser kommuniziert werden sollten. Auch besteht eine Herausforderung darin, die Evaluation bereits zu konzipieren, ohne „Evaluations-Sachverstand“ zu haben. Hier sollte darauf hingewiesen werden, dass das Programmbüro zentrale Beratungsleistungen auch zur Evaluation anbietet; gleichzeitig sollten die Projektplanenden weiterhin darin bestärkt werden, dass sie selbst über die Expertise verfügen, geeignete Projektziele zu formulieren und wie die Erreichung der Ziele messbar gemacht werden kann. Für die Optimierung der vorgestellten Grobkonzepte gab es zahlreiche konkrete Empfehlungen, die von den anwesenden Projektverantwortlichen als sehr hilfreich gesehen wurden und die noch Eingang in die Evaluation und Projektdurchführung finden werden.

Die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Optimierungsansätze sollen Eingang in der nächsten Auflage des Evaluationsleitfadens finden. Zum intensiveren Austausch planen BfN und das Programmbüro außerdem für 2020 ein Dialogforum zum Thema Evaluation im BPBV, bei dem sich Auftraggebende und Auftragnehmende vernetzen und die Projekte voneinander sowie von Evaluationsexpertinnen und -experten lernen können.

Das Feedback der Teilnehmenden zum Workshop fiel durchweg positiv aus (Abfrage per E-Mail): „Ein solch praxisnaher, perspektivenreicher und lebendiger Erfahrungsaustausch kommt im Rahmen von DeGEval-Tagungen nur selten vor“ und „Durch die Teilnahme von Evaluationsfachpersonen, Auftragnehmenden und Aufraggebenden wurden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt, was zu interessanten Erkenntnissen führte.“

Wir danken allen Personen, die sich an dem Workshop beteiligt haben!