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Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!


Maßnahmenfläche im Sommer (© E. Gottschalk)
Blühende Fläche in der Agrarlandschaft
Rebhenne mit Küken (© E. Gottschalk)
Eine Rebhenne sitzt mit ihren Küken in einer Grünfläche
Je eine Hälfte wird im jährlichen Wechsel gemäht. (© E. Gottschalk)
Projektfläche - die eine Häfte blüht, die andere ist gemäht

Das Rebhuhn – eine Leitart der Agrarlandschaft

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich Schutzmaßnahmen für das Rebhuhn auf zahlreiche Arten der Agrarlandschaft ‒ z.B. blütenbesuchende Insekten, Niederwild, weitere Agrarvogelarten ‒ positiv auswirken. Das Rebhuhn ist somit eine geeignete Leitart für den Agrarlebensraum. Maßnahmen, die dem Rebhuhn nutzen, können einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung und Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft Deutschlands leisten.

Das zweijährige Verbundprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ des Deutschen Verbands für Landschaftspflege, der Georg-August-Universität Göttingen und des Dachverbands Deutscher Avifaunisten e.V. konzentriert sich sowohl auf die Analyse des verfügbaren Wissens zum Rebhuhnschutz als auch auf die bundesweite Vernetzung aller relevanten Akteure. Aufbauend auf diesen Vorarbeiten sollen potenzielle Projektgebiete mittels eines Bewerbungsverfahrens ausgewählt und künftige Projektpartner hinsichtlich der Vorbereitung und Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für die Maßnahmenumsetzung geschult werden. Die praktische Umsetzung von Maßnahmen in unterschiedlichen Naturräumen Deutschlands sowie die Erfolgskontrolle durch das Monitoring der Rebhuhnbestände und ausgewählter Insektengruppen stehen im Fokus eines Folgeprojektes.

Das vorbereitende zweijährigen Projekt und das sich anschließende Umsetzungsprojekt sollen dazu beitragen, den Rückgang der Biodiversität in den Agrarlandschaften Deutschlands zu stoppen und eine Trendumkehr zu bewirken. Außerdem sollen Wege aufgezeigt werden, wie erfolgreiche Maßnahmen in die Fläche gebracht werden können.

Projekt-Steckbrief

Förderschwerpunkt: Weitere Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung für die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS)

Bundesland: bundesweit

Laufzeit: April 2021 – März 2023

Gesamt-Finanzvolumen: 896.061 €

Koordinierender Projektpartner: Deutscher Verband für Landschaftspflege 

Verbundpartner: Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Naturschutzbiologie, Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Fördergeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Bayerischer Naturschutzfonds, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Manfred-Hermsen-Stiftung, Deutscher Falkenorden e.V.

Webseite: www.dvl.org

Kontakt:

Bernd Blümlein

Deutscher Verband für Landschaftspflege
Promenade 9
91522 Ansbach

Tel: +49 (0) 981 180099-20
E-Mail: b.bluemlein@dvl.org

Letzte Änderung: 30.06.2021

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