Bundesamt für Naturschutz

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Meeresschutz

Dialogforum Meeresschutz: Internationaler Workshop zu Ökosystemleistungen der Meere

Windpark am Meer

Das Bundesamt für Naturschutz veranstaltet vom 2. bis 5. Juli 2018 den Internationalen Workshop zu maritimen Ökosystemleistungen. Ziel ist, praktische Erfahrungen bei der Umsetzung auszutauschen, neue Forschungsergebnisse zu präsentieren und verschiedene Perspektiven zu diskutieren.Das Dialogforum ist offen für Theoretiker und Praktiker der Umsetzung von Meeresnaturschutz-maßnahmen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Deutschlands Küsten- und Meeresgebiete gehören zu den besonders intensiv genutzten Räumen. Hier spielen zum Beispiel Tourismus, Rohstoffabbau oder Energiegewinnung eine Rolle. Doch viele Arten und rund 90 Prozent der Biotoptypen gelten als gefährdet oder von Vernichtung bedroht. Die zunehmende Nutzung der Meere bedroht die Vielfalt von Arten und Lebensräumen und kann negative Auswirkungen auf die Lebensgrundlage  der Menschen haben. So sind einige kommerziell genutzte Fischbestände vor allem durch Überfischung, zusätzlich aber auch durch Klimaeffekte bereits soweit reduziert, dass sie sich bei unveränderter Fischereipraxis in absehbarer Zeit nicht auf eine nachhaltige Reproduktionskapazität regenerieren werden.

Durch internationale und regionale Kooperationen, Übereinkommen und EU-Richtlinien (z.B. OSPAR, HELCOM oder Meeresstrategierahmenrichtlinie) ist Deutschland zu vielfältigen Maßnahmen in festgelegten Zeiträumen zum Schutz der Küsten- und Meeresumwelt sowie von Lebensräumen, Biotoptypen und Arten verpflichtet. Grundlage zur Planung, Durchführung und Bewertung dieser Maßnahmen ist der Ökosystemansatz. Das Verständnis und die Erfassung von maritimen Ökosystemleistungen stellen Deutschland und andere Anrainerstaaten vor große Herausforderungen.

 

 

 

 

 

 

 

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