Bundesamt für Naturschutz

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Natur, Mensch, Umwelt, Psychologie

BfN-Skripten zur Umwelpsychologie erschienen

Umweltpsychologie ist ein relativ junges Forschungsfeld innerhalb der psychologischen Forschung, das jedoch von enormer gesellschaftlicher Bedeutung ist, wenn man die möglichen Wirkungs- und Anwendungsfelder dieser Disziplin betrachtet: Die heutigen Schäden an Natur und Umwelt sind vor allem auf Interaktionsmuster der modernen Gesellschaften zurückzuführen, die deshalb auch im Zentrum der Bemühungen einer Lösung stehen müssen. Obwohl bisher häufiger im Kontext des Umweltschutzes präsentiert, sind psychologische Fragestellungen und insbesondere Erkenntnisse der Umweltpsychologie auch für den Naturschutz von hohem Interesse.

Dreiteilige Tagungsreihe

Das Bundesamt für Naturschutz hat es sich deshalb im Zeitraum von 2014 bis 2016 mit der Förderung einer dreiteiligen Tagungsreihe zur Aufgabe gemacht, diesen Forschungsgebieten im Naturschutz eine Plattform zu bieten, um damit Impulse für eine zukunftsorientierte Naturschutzarbeit und Naturschutzkommunikation zu leisten. Alle drei begleitenden Dokumentationen zu den Veranstaltungen liegen inzwischen als BfN-Skripten vor.

Die drei Veranstaltungen der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm wurden in  Zusammenarbeit des Bundesamtes für Naturschutz mit den Abteilungen für Sozialpsychologie der Universitäten Leipzig, Jena und Koblenz-Landau sowie der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald durchgeführt.

Psychologie in der Naturschutzkommunikation

Der erste Workshop fand vom 3. – 6. November 2014 unter dem Titel „Psychologie in der Naturschutzkommunikation“ statt. Renommierte Expertinnen und Experten wie Sebastian Bamberg (FH Bielefeld), Immo Fritsche (Universität Leipzig), Gerhard Reese (Universität L