Bundesamt für Naturschutz

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Premiere: Deutscher Naturschutzpreis verliehen

Bei der festlichen Preisverleihung des ersten Deutschen Naturschutzpreises hat Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen den Forstdirektor a. D. Dr. Georg Sperber mit dem Ehrenpreis für sein langjähriges herausragendes persönliches Engagement für den Waldnaturschutz ausgezeichnet. 

Förderpreise für besonders originelle und vorbildliche Projektkonzepte gingen an die Projekte: 

 „Gründung der Waldgenossenschaft Propsteierwald“ in Eschweiler, das Bildungsprojekt des Bundesverbandes kath. Einrichtungen (BVkE) „wildewaldwelt.de – Jugendhilfe erlebt, begreift und packt an“ in Freiburg und an das Projekt „Tatort Wald – Perspektivenwechsel durch Planspiele“ des Wissenschaftsladens in Bonn.

Norbert Röttgen hob die Bedeutung des neuen Preises für den Naturschutz in Deutschland hervor. „Da sich der Wettbewerb an alle gesellschaftlichen Gruppen richtet und ausdrücklich Multiplikator- und Vernetzungsaspekte fördert, ist er von besonderer Bedeutung für die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung zum Naturschutz und zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für die Natur,“ sagte der Bundesumweltminister. Nach Ansicht des Ministers trägt der Preis zur Erreichung der Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bei.

Die Entscheidung über die Vergabe der Preise traf eine prominente elfköpfige Jury unter Leitung der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel. Zuvor hatte das BfN die Konzepte aller Finalisten einer fachlichen Prüfung unterzogen.

Der Preis geht auf eine gemeinsame Initiative des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und des Outdoor-Herstellers Jack Wolfskin zurück und will insbesondere Naturbewusstsein und bürgerschaftliches Engagement im Naturschutz fördern. Er wurde in diesem Jahr erst