Bundesamt für Naturschutz

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Bund sichert Erhalt des nationalen Naturerbes

Rund 100.000 Hektar wertvoller Flächen des Nationalen Naturerbes im Bundeseigentum werden nicht privatisiert, sondern dauerhaft für den Naturschutz gesichert. Weitere rund 25.000 Hektar sollen folgen. Verbunden mit der Übertragung an die Länder, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) oder Naturschutzorganisationen sind anspruchsvolle Vorgaben wie z. B. die Nutzungsaufgabe in den Waldbereichen.


Deutschland verfügt über ein reiches Naturerbe. Dazu gehören herausragende und einmalige Ökosysteme wie das Wattenmeer und die Bodden- und Kreidesteilküsten, die großen Stromtäler mit ihren Auen, die eiszeitlich geprägten Landschaften im Norden und Süden Deutschlands mit ihren Wäldern, Flüssen, Seen und Mooren sowie die vielfältigen Lebensräume der Mittelgebirge und Alpen.

Um einen Beitrag zur langfristigen Erhaltung des Nationalen Naturerbes zu leisten, haben die Koalitionsparteien der 16. Legislaturperiode CDU/CSU und SPD 2005 vereinbart, gesamtstaatlich repräsentative Naturschutzflächen des Bundes in einer Größenordnung von bis zu 125.000 Hektar nicht zu privatisieren, sondern zur dauerhaften naturschutzgerechten Pflege und Entwicklung unentgeltlich an die Länder, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) oder Naturschutzorganisationen zu übertragen.

Bisher wurde eine erste Tranche von ca. 100.00 Hektar identifiziert. Im Koalitionsvertrag 2009 zwischen CDU/CSU und FDP ist festgehalten, dass zur Sicherung des Nationalen Naturerbes die Übertragung der noch ausstehenden 25.000 Hektar wertvoller Naturflächen fortgeführt wird.

Die Kategorien des Nationalen Naturerbes, nach denen die Übertragungsflächen ausgewählt wurden, sind das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze als größter zusammenhängender Biotopverbund Deutschlands, die Nationalparke, die Kerng