Bundesamt für Naturschutz

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Neue Fakten zum Naturbewusstsein der Deutschen

Bonn/Berlin, 28. August 2012 –  Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das bestätigt die aktuelle repräsentative Studie zum Naturbewusstsein 2011, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) heute in Bonn vorgestellt hat. Darin zeichnet sich eine klare Präferenz für bestimmte Formen der Energiegewinnung ab.

Vor dem Hintergrund, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien zu Veränderungen im Landschaftsbild führen wird, finden insbesondere der Ausbau von Windkraftanlagen im Meer (87 %) und an Land (79 %) sowie von Solaranlagen außerhalb von Siedlungen (77 %) hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung. Die Zunahme von Hochspannungsleitungen hingegen würden nur 42 % der Befragten akzeptieren.

Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, sagte hierzu: "Es ist sehr erfreulich, dass das gesellschaftlich so wichtige Thema `Energiewende´ einen starken Rückhalt in der Bevölkerung erfährt. Zur deutschlandweit flächendeckenden Nutzung regenerativer Energien ist ein weiterer Ausbau des Leitungsnetzes jedoch notwendig: Die Politik wie auch Bürgerinnen und Bürger müssen hier gemeinsam nach Wegen suchen und sich in ihren Interessen gegenseitig ernst nehmen, um die notwendigen Anpassungen auf regionaler und lokaler Ebene auf angemessene Weise zeitnah durchführen zu können".

Aber nicht nur der Wandel des Energiesystems trifft in der Bevölkerung auf Zustimmung. Auch das Intere