Bundesamt für Naturschutz

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BMELV verstärkt Engagement zum Erhalt bedrohter Nutztierrassen

Der Reichtum der Pflanzensorten und Tierrassen in der Land-, Forst-, Fischerei- und Ernährungswirtschaft ist Grundlage für die Ernährung der Weltbevölkerung. Weltweit ist diese Vielfalt bedroht. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) unterstützt die Umsetzung des globalen Aktionsplans zum Schutz bedrohter Nutztierrassen der Welternährungsorganisation FAO mit einer Summe von 480.000 Euro. Dies gab das BMELV am Donnerstag in Rom im Rahmen einer Sitzung der Kommission für Genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (CGRFA) der FAO bekannt.

"Der Schutz und Erhalt unserer vielfältigen Schöpfung ist nicht nur eine ehrenvolle Pflicht, sondern vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels lebenswichtig", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Zusammen mit den Beiträgen weiterer Länder, darunter die Schweiz und Norwegen, stehen jetzt insgesamt über eine Million US-Dollar für konkrete Projekte zur Verfügung, die in den kommenden Jahren weltweit umgesetzt werden.

Mit dem globalen Aktionsplan hat die FAO eine Grundlage geschaffen, die tiergenetischen Ressourcen weltweit zu erfassen, zu beschreiben und nachhaltig zu nutzen. Außerdem sollen die nationalen Akteure geschult und vernetzt werden. Auch für Deutschland ist der Erhalt und die nachhaltige Nutzung tiergenetischer Ressourcen ein wichtiges Anliegen. Daher wurde bereits im Jahr 2003 ein nationales Fachprogramm für tiergenetischer Ressourcen auf den Weg gebracht.

Das Fachprogramm hat folgende Ziele:

  • die Vielfalt der tiergenetischen Ress