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UN erklären 2011–2020 zur Dekade der biologischen Vielfalt

Vereinte Nationen rufen Dekade der biologischen Vielfalt aus

BfN-Präsidentin Jessel: "Dekade verstärkt den Handlungsdruck zum Schutz der Biodiversität"

New York/ Bonn, 21. Dezember 2010: Gestern erklärten die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade der Biodiversität. Sie folgen damit einer Empfehlung der Unterzeichnerstaaten des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz im Oktober 2010 im japanischen Nagoya.

„Mit ihrer Entscheidung bekräftigen die Vereinten Nationen nicht nur die ökologische Bedeutung der biologischen Vielfalt, sondern auch die vielfältigen sozialen, ökonomischen, kulturellen, rekreativen und ästhetischen Werte der Biodiversität und ihrer Bestandteile sowie ihre Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung,“ sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Die UN-Dekade soll entscheidend dazu beitragen, globale Biodiversitätsziele umzusetzen. Mit ihr greifen die Vereinten Nationen zentrale Ergebnisse der 10. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) auf. Unter dem Eindruck des weltweit weiterhin nahezu ungebremst fortschreitenden Rückgangs der biologischen Vielfalt hatten die Vertreter der CBD-Mitgliedstaaten im Oktober neue Ziele und eine neue Strategie für den Schutz der biologischen Vielfalt beschlossen. Durch effektive und dringliche Maßnahmen soll die Biodiversität weltweit bis zum Jahre 2020 gesichert werden. Dazu sollen bis zur 11. CBD-Vertragsstaatenkonferenz 2012 in Indien weltweit substantiell neue personelle, finanzielle und technische Ressourcen identifiziert und mobilisiert werden.

„Mit ihrer Entscheidung für eine UN-Dekade zur biologischen Vielfalt be