Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Biodiversitätsexperten aus aller Welt verabschieden „Frankfurter Deklaration“

Frankfurt, 8.12.2010 – Wissenschaftler verpflichten sich zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und fordern mehr Anerkennung für Biodiversität als Lebensgrundlage. 

Forschung für den Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversität) ist essentiell für das Erreichen der von den Vereinten Nationen beschlossenen Millenniums-Ziele. Das ist die Hauptaussage der „Frankfurter Deklaration“, die jüngst auf der Konferenz zum Thema „Biodiversität und die UN–Entwicklungsziele“ verabschiedet wurde. Rund 200 renommierte Biodiversitätsexperten aus 30 Ländern halten daran fest: Umweltpolitische und entwicklungspolitische Ziele müssen gemeinsam verfolgt werden. Die „Frankfurter Deklaration“ ist das Abschlussstatement der Konferenz, die gemeinsam von der Leibniz-Gemeinschaft, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) in Zusammenarbeit mit dem französischem Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) veranstaltet wurde. Die Tagung stellte erstmals den Zusammenhang zwischen Biodiversitätsforschung und nachhaltiger Entwicklung her.

Mehr Forschung zu Biodiversität notwendig
Vom 1. bis 3. Dezember 2010 fand in Frankfurt am Main die internationale Konferenz „Biodiversity and the UN Millennium Development Goals“ statt. Kurz vor Ende des Internationalen Jahres der Biodiversität kamen rund 200 Teilnehmer aus aller Welt zusammen, um über den Zusammenhang zwischen der schwindenden biologischen Vielfalt und den UN-Entwicklungszielen, Hunger, Krankheiten und Armut bis 2015 beträchtlich zu reduzieren, zu diskutieren. Veranstaltungsort war das Senckenberg Naturmuseum. Im abschließenden Statement der Konferenz, der „Fran