Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

UN-Dekade Biologische Vielfalt: Projekt der Woche


Biotope bundesweit vernetzen: Neues Projekt fördert privates Engagement für Artenvielfalt

Projektgebiet Vechte-Aue (Foto: Naturschutzstifung Grafschaft Bentheim)
Vechte-Aue aus der Luft

Zu den größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt gehört die Zerschneidung von Lebensräumen durch Verkehrswege, Siedlungen und Agrarflächen mit Monokulturen. Um naturnahe Lebensräume in Deutschland miteinander zu vernetzen und so das Überleben vieler Tier- und Pflanzenarten zu sichern, ist ein bundesweiter Biotopverbund notwendig. Das neue Projekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll daher bundesweit Kommunen dafür gewinnen, einen solchen Biotopverbund gemeinsam mit lokalen Akteuren umzusetzen. Weitere Informationen.


Insekten im eigenen Garten schützen

Privatgärten können Insekten Lebensraum bieten. (Foto: Beate Nikolai)
Kinderhand hält Blüte mit Wanzen

In einer neuen Insektenschutzakademie erfahren Kinder und Erwachsene Wissenswertes über die biologische Vielfalt und deren Schutzbedürftigkeit und lernen, wie sie sich selbst für die Insektenvielfalt einsetzen können. Das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen e.V wird dafür unter anderem einen großen Insektenschutz-Schaugarten anlegen sowie regionale und virtuelle Bildungsangebote entwickeln. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben im Landkreis Oldenburg.  Weitere Informationen.


Neue Publikation: Insektenschutz in der Kommune

Wildblumen in der Stadt. (Foto: Meike Görtz)
Blumenwiese vor Stadthäusern

Wie können Städte und Gemeinden zum Schutz von Insekten beitragen? Welche Maßnahmen können sie auf kommunalen Flächen umsetzen? Und wie lässt sich der Insektenschutz in kommunalen Plänen und Satzungen verankern? Antworten auf diese Fragen gibt eine Publikation, die in Kooperation des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) entstanden ist. Die Broschüre „Insektenschutz in der Kommune“ stellt auch Beispiele aus der Praxis vor. Weitere Informationen.


Waldgärten statt artenarmer Monokulturen

Waldbrettspiel (Pararge aegeria) (Foto: gemeinfrei)
Tagfalter "Waldbrettspiel"

Eine Fläche, die mit Kräutern, Stauden, Sträuchern und Bäumen bewachsen ist und gleichzeitig Gemüse, Obst und Nüsse liefert - das ist die Idee von Waldgärten. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt untersucht jetzt in Brandenburg, wie man die arten- und strukturreichen Waldgärten gestalten kann, damit sie auch für die Landwirtschaft eine ökonomisch attraktive Alternative zur monokulturellen Bewirtschaftung darstellen. Weitere Informationen.


Rote Liste Säugetiere vorgestellt - knapp ein Drittel im Bestand gefährdet

Ein Feldhamster. (Foto: Holger Duty)
Feldhamster im Gras

Der Zustand vieler Säugetiere in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren verschlechtert. Verbesserungen sind dagegen für Arten zu verzeichnen, die von gezielten Natur- und Umweltschutzmaßnahmen profitieren. Knapp ein Drittel der Säugetiere in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Das sind Ergebnisse der aktuellen Roten Liste der Säugetiere, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) jetzt gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) vorgestellt hat. Weitere Informationen


Ökologische Entwicklung: Die Untere Mittelelbe bekommt eine Insel

Die Elbe strömt in die Hohe Garbe. (Foto: Eulefilm / BUND)
Elbe

Eine gute Nachricht für die Elbe: An der Unteren Mittelelbe in Sachsen-Anhalt entsteht eine Insel, wie es sie dort zuletzt vor 120 Jahren gab, und damit auch eine größere Vielfalt an Lebensräumen. Das Auenzentrum des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf Burg Lenzen lässt dafür eine verlandete Nebenrinne der Elbe ausheben und verbindet sie mit dem Hauptstrom. Die Arbeiten hierfür sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Weitere Informationen


Projekt: Insekten beleben Moore

Die Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae) ist in Mooren anzutreffen. (Foto: Loz cc-by-sa 3.0)
Schwarze Heidelibelle auf einem Zweit

Hochmoore sind nicht nur für den Klimaschutz und den Wasserhaushalt von Landschaften von Bedeutung. Sie bieten auch Lebensraum für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Werden diese Flächen entwässert und abgebaut, bleiben homogene und weitgehend vegetationsfreie Flächen zurück. Im Projekt „Insekten beleben Moore“ sollen deshalb im Naturschutzgebiet „Totes Moor“ in der Region Hannover abgetorfte Flächen nicht nur wiedervernässt, sondern auch mit hochmoortypischen Pflanzen wiederbesiedelt werden. Weitere Informationen.


Neue Publikation: Fachkonzept "Biotopverbund Gewässer und Auen"

An der Elbe. (Foto: gemeinfrei)
Elbe am Abend

Im Rahmen des Bundesprogramms "Blaues Band Deutschland" haben jetzt sechs Bundesbehörden gemeinsam das Fachkonzept "Biotopverbund Gewässer und Auen" veröffentlicht. Es bietet fachliche Hilfestellungen für Maßnahmen mit dem Ziel, einen Biotopverbund von nationaler Bedeutung entlang der Bundeswasserstraßen zu entwickeln. Weitere Informationen


Natur und Landschaft: Ökologie zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

Demonstration für Natur- und Klimaschutz. (Foto: gemeinfrei)
Demonstranten mit Plakaten in einer Stadt

Vor gut 150 Jahren entstand die Ökologie als eine neue Naturwissenschaft. Im Zuge der Ökologiebewegung seit den 1960er-Jahren ist von „Ökologie“ und „ökologisch“ aber auch in nichtnaturwissenschaftlichem Sinn die Rede. Der Begriff wurde mit Wertbezügen verknüpft, und es sind „ökologische“ Weltanschauungen entstanden, denen es um das richtige Verhältnis der Menschen zur Natur und ihren Umgang mit Natur geht. Die aktuelle Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ beleuchtet die in diesem Kontext entstandenen „Öko-Disziplinen“. Weitere Informationen


Leitfaden: Naturerfahrungsräume in Großstädten einrichten

Kinder brauchen Naturerfahrung - vor allem in der Stadt. (Foto: Stiftung Naturschutz Berlin)
Rennende Mädchen in der Natur

Flächen zum Balancieren, Buddeln oder Rennen, zum Tiere Beobachten oder Früchte Naschen – Naturerfahrung ist für Kinder von großem Wert. Gerade in Großstädten sind naturbetonte Freiräume allerdings ein knappes Gut. Mittlerweile erkennen viele Initiativen und Kommunen wie wichtig es ist, dass Menschen Natur erfahren und – im doppelten Wortsinn – begreifen können. Wie sie Naturerfahrungsräume planen, einrichten und dauerhaft betreiben können, beschreibt ein neuer Leitfaden des Bundesamtes für Naturschutz und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Weitere Informationen


Projekt in Thüringen: Artenvielfalt auf kleinen Flächen schützen

Artenreiche Saumstrukturen kommen der Insektenvielfalt zugute. (Foto: Sixta Görtz)
Wildblumen in Agrarlandschaft

Thüringen bekommt ein neues Naturschutzprojekt. Im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt werden Natura 2000-Gebiete in den Bereichen Osterland, Gotha/Ilm-Kreis, Südharz/Kyffhäuser, Unstrut-Hainich/Eichsfeld und Mittelthüringen/Hohe Schrecke jetzt stärker miteinander vernetzt. Dort werden artenreiche Saumstrukturen in der Agrarlandschaft neu angelegt oder ökologisch aufgewertet. Vor allem die Insektenvielfalt soll davon profitieren. „VIA Natura 2000 ‒ Vernetzung für Insekten in der Agrarlandschaft zwischen Natura 2000-Gebieten in Thüringen“ wird mit rund 4,78 Millionen Euro durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziert. Weitere Informationen


Positionspapier des BfN: Corona-Krise und Handel mit Wildtieren

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. (Foto: U. Euler / BfN)
Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Coronavirus SARS-CoV-2 von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Vor diesem Hintergrund nimmt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel Stellung: „Um die Übertragung von Infektionskrankheiten von Wildtieren auf den Menschen zu reduzieren, müssen unter anderem auch die Maßnahmen verstärkt werden, um den illegalen Handel mit Wildtieren reduzieren. Genauso wichtig ist es, die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen zu reduzieren und die biologische Vielfalt weltweit zu erhalten.“ Zum Positionspapier


Digitaler Dialog "Biodiversität im wirtschaftlichen Handeln" Online-Veranstaltungsreihe von Unternehmen Biologische Vielfalt 2020

Digitaler Dialog
Digitaler Dialog

Die Bedeutung der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität ist durch die globale Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf sozialer und ökonomischer Ebene noch einmal dramatisch verdeutlicht worden. Mehr denn je ist das Engagement aller gesellschaftlichen Akteure gefordert, um eine nachhaltige Transformation unserer Art der Ressourcennutzung zu ermöglichen. Die Wirtschaft ist und bleibt ein wichtiger Partner im Dialog mit Politik, Naturschutzorganisationen und Forschung, um ihren Beitrag zu dieser Transformation zu leisten.

In den jeweils zweistündigen Online-Seminaren erfahren Sie durch spannende Impulsvorträge, praxisorientierte Beispiele und eine anschließende Diskussion mehr über diese zentralen Fragestellungen und relevante nationale und internationale Entwicklungen. Folgende Themen werden im Zentrum der Online-Seminare stehen:

· Biologische Vielfalt und nachhaltige Finanzen: Wie das Thema heute und in Zukunft berücksichtigt wird (01.10.)

· Internationale Prozesse zu biologischer Vielfalt: Wie Unternehmen sich einbringen können (15.10.)

· Biodiversität in der Lieferkette: Aktuelle Entwicklungen und Ausblick (24.11.)

 

Bringen Sie sich ein und diskutieren Sie mit!

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier:

https://www.ubi2020-dialogforum.de/digitaler-dialog-ubi-2020/


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