Bundesamt für Naturschutz

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Zwei Hände halten Erde mit Buschwindröschen

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Bienen fliegen auf Lavendelblüten

Aktuelles

UN-Dekade Biologische Vielfalt: Projekt der Woche


Empfehlungen zur Förderung der Akzeptanz für erneuerbare Energien

Windräder an Getreidefeld

Wie kann die Akzeptanz der Bevölkerung für den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt und weiter gefördert werden? Dieser Frage geht das neue BfN-Skript 551 "Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien" nach. Das Skript ist ein Resultat des FuE-Vorhabens "Accept - EE: Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien" und enthält vertiefende Auswertungen von Befragungen von AnwohnerInnen sowie ExpertInnen in drei untersuchten Regionen in Deutschland. Zum Skript (pdf)


Handlungsbedarf beim Schutz von exotischen Wildtieren

Grüne Wasseragame (Physignathus cocincinus), Rio Azuela Glasfrosch (Hyalinobatrachium pellucidum), Weißlippen-Bambusotter (Trimeresurus albolabris),  Kurzkopfgleitbeutler (Petaurus breviceps)

Der Handel mit exotischen Wildtieren wie Reptilien und Amphibien trägt mit zum Artensterben bei. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz, die Pro Wildlife e.V. erstellt hat. Nötig ist daher die Reduzierung der Nachfrage nach wilden Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetieren, die als Heimtiere gehalten werden – auch in Deutschland. Weitere Informationen


Bundesprojekt an der Nister: Artenvielfalt in Fließgewässern

Die Nister

Der Erhalt von gefährdeten Muscheln, Fischen und Insekten in der Nister und die Verbesserung ihres Lebensraumes stehen im Mittelpunkt eines Vorhabens, das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von insgesamt 1.833.044 Euro gefördert wird. Mit dem Start der wissenschaftlichen Begleituntersuchung hat kürzlich die dritte Phase des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens "INTASAQUA" begonnen. "INTASAQUA" steht für "Integrativer Artenschutz aquatischer Verantwortungsarten". Weitere Informationen


Rheinland hoch 3: Effektiver Naturschutz in der Agrarlandschaft

Wildblumen im Getreidefeld

Wie können Naturschutzmaßnahmen dem Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft effektiver entgegenwirken? Und wie können Schülerinnen und Schüler sowie angehende Landwirtinnen und Landwirte hierfür sensibilisiert werden? Das untersucht das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartete Projekt „Rheinland³“. Dabei werden verschiedene Maßnahmenkombinationen getestet mit dem Ziel, Naturschutz, Landwirtschaft und Bildung besser zusammenzuführen. Weitere Informationen.


Neue Broschüre des BfN ruft zur Konsumwende auf

Cover der Broschüre zur Konsumwende

Der Konsum von Importgütern in Deutschland ist in vielen Fällen mit gravierenden Auswirkungen auf die Natur der Herkunftsländer verbunden. Für die Vergrößerung von Anbau- und Produktionsflächen werden natürliche Lebensräume zerstört, Ökosysteme werden in ihren grundlegenden Funktionen gestört und die Lebensgrundlagen und -bedingungen der lokalen Bevölkerung beeinträchtigt. Um die biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit zu schützen, ist eine grundlegende Konsum-Wende von Nöten. Details und Handlungsempfehlungen hierzu bietet eine neue Broschüre des BfN. Zur Broschüre.

Weitere Informationen zum Projekt


Dokumentation zum Zwölften Dialogforum Naturschutz erschienen

Diskussion zwischen den Teilnehmern des Dialogforums. (Foto: nova-Institut)
Diskussion während des Dialogforums Naturschutz 12

Die Dokumentation des zwölften Dialogforums Naturschutz unter der Überschrift „Klimaschutz und Naturschutz: Spannungsfelder und Synergien“ ist nun erschienen. Im Mittelpunkt des Forums, das im November 2019 stattfand, standen Initiativen der Bundesregierung sowie verschiedener Naturschutzverbände zum Klimaschutz. So wurde unter anderem die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung, die NABU-Strategie einer naturverträglichen Energiewende und das DVL-Projekt „(Moor)Klimawirt“ vorgestellt und diskutiert. Mehr über das Dialogforum erfahren Sie hier. 


Positiver Trend: Luchs-Nachwuchs in vier Bundesländern

(Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa 3.5)
Luchs mit Jungtier auf einem Felsen

Im Monitoringjahr 2018/2019 konnten insgesamt 28 Luchsweibchen mit Jungtieren in Deutschland nachgewiesen und bestätigt werden. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die hierfür mehr als 3.000 Hin- und Nachweise ausgewertet haben. Der nachgewiesene Mindestbestand betrug 137 Luchse inkl. Nachwuchs in zehn deutschen Bundesländern. Die 28 Luchsweibchen mit 49 Jungtieren im ersten Lebensjahr konnten in Bayern (11), Niedersachsen (9), Rheinland-Pfalz (3) und Sachsen-Anhalt (5) nachgewiesen werden. Eine Verbreitungskarte finden Sie hier.


Natur und Landschaft: Schwerpunktausgabe zum Bundesprogramm

Cover der Sonderausgabe "Natur und Landschaft"

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist das finanzstärkste Förderprogramm für den Naturschutz in Deutschland. In der jetzt erschienenen Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ werden das Förderprogramm vorgestellt und die Vielfalt der Projekte aufgezeigt. Anhand von Projektbeispielen wird dargestellt, welche Maßnahmen und Herangehensweisen erfolgversprechend sind, aber auch welche Herausforderungen bei der Projektdurchführung bestehen. Weitere Informationen.


Wettbewerb: "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt"

Wildblumenbeet vor Stadthäusern

Stadtnatur ist unverzichtbar: Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen ebenso wie für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt. In einem bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ werden Kommunen dazu aufgerufen, Ideen für mehr Natur in der Stadt und zugleich für den Schutz von Insekten zu entwickeln. Das Projekt wird bis Juli 2024 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen.


Biodiversität und Gesundheit im Lichte des Klimawandels

Cover des Buches "Biodiversity and health..."

Im Springer-Verlag ist ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstütztes Buch zum Thema "Biodiversity and Health in the Face of Climate Change" erschienen. Es ist in gedruckter Form und als kostenlose PDF-Version erhältlich. Das Buch ergänzt und vertieft die auf der gleichnamigen Konferenz im Juni 2017 diskutierten Themen: Wie kann die Natur angesichts steigender Temperaturen und anderer Auswirkungen des Klimawandels zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen?

Zur Publikation


Flora Incognita: Digitale Pflanzenbestimmung für alle

Jemand macht mit dem Smartphone ein Foto von einer Pflanze

Das Projekt "Flora Incognita" geht in die zweite Runde: Mit 2,38 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2024 die Weiterentwicklung der gleichnamigen App durch die Technische Universität Ilmenau und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie. Die App nutzt Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die eine Pflanzenbestimmung aufgrund von Fotos von Blüte und Blatt ermöglichen. So können auch Laien Pflanzen exakt bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die Daten für flächendeckende floristische Kartierungen und Monitoring nutzen. Die Weiterentwicklung der App wird aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich begleitet.


Internationaler Wettbewerb für Klimaschutz und Biodiversität startet

Großer Feuerfalter auf Blüte

In einem weltweiten Wettbewerb sucht das Bundesumweltministerium ab sofort nach den besten Ideen für den internationalen Klimaschutz. Ziel ist es, in Entwicklungs- und Schwellenländern Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Anpassung an den Klimawandel zu fördern und die Biodiversität zu erhalten. Gesucht werden Ideenskizzen für Programmvorhaben in 13 Themen-Schwerpunkten.

Weitere Informationen


Neue Broschüre erschienen: Wie Religionen die Natur feiern

Grafik: Die Erde als Baum, der von Menschen gefeiert wird

Religionen vermitteln Regeln und Verhaltensweisen, die Natur zu achten und die Schöpfung zu wahren. Die Publikation "Die Natur feiern - Naturschutz und religiöse Feste" stellt nun Feste aus neun Religionsgemeinschaften im Jahresverlauf vor. "Feste bieten eine gute Gelegenheit, ein tiefes gemeinsames Miteinander zu erreichen: Dieses Miteinander ist in der multireligiösen Gesellschaft in Deutschland für den Naturschutz wie auch für andere gesellschaftliche Aufgaben von großer Bedeutung“, so Autorin Julia Glaeser. Sie hatte die Publikation anlässlich des jüngsten Dialogforums im Rahmen der Reihe "Religionen für Biologische Vielfalt" vorgestellt. Die Dialogreihe wird vom Abrahamischen Forum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz veranstaltet. Zur Broschüre (pdf). Druckexemplare können hier bestellt werden.


Weltbiodiversitätsrat: Zustand der Natur dramatisch verschlechtert

Luftaufnahme von Entwaldung im Amazonas-Regenwald

Der Weltbiodiversitätsrat hat in Paris seinen ersten Bericht zum Zustand der Natur veröffentlicht - und der ist alarmierend: Der Zustand der Natur verschlechtert sich weltweit dramatisch. Bis zu einer MIllion Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Durch den weltweiten Raubbau an der Natur sind die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen gefährdet. "Die Menschheit sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Weitere Informationen

Eine Einschätzung der Ergebnisse des Berichts von Horst Korn (BfN) im Phoenix-Interview:  Zum Interview


UN-Dekade: Video zum Schwerpunktthema Insektenschutz erschienen

Screenshot aus dem Video zum Insektenschutz: "Insekten bestäuben Blüten"

Mit einem neuen Videoclip wirbt die UN-Dekade Biologische Vielfalt für ihr Schwerpunktthema 2019-2020: „Insekten schützen – gemeinsam für die Vielfalt der Natur“. Damit sollen gezielt Projekte herausgehoben werden, die in beispielhafter Weise zum Schutz von Insekten beitragen, ihre Lebensbedingungen verbessern oder Wissen über die Arten und ihre Bedeutung vermitteln. Weitere Informationen.


Rote Liste "Pflanzen": Mehr als 30 Prozent bestandsgefährdet

Blühendes linum leonii auf Kalkboden

In der Reihe „Rote Liste der gefährdeten Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands“ ist der Band „Pflanzen“ erschienen. Er informiert über den aktuellen Zustand der Pflanzenvielfalt in Deutschland. Dafür wurden Bestandssituationen und -trends von über 8.200 in Deutschland wild vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen, Moosen und Algen untersucht. Auch wenn für einen kleinen Teil der Arten Verbesserungen festzustellen sind, hat sich die Gefährdungssituation insgesamt verschlechtert. Weitere Informationen


Kabinett beschließt Eckpunkte für Aktionsprogramm zum Insektenschutz

Libelle Blaupfeil

Mit dem "Aktionsprogramm Insektenschutz" sollen die Lebensgrundlagen für Insekten deutlich verbessert und das Insektensterben gestoppt werden. Dazu stellt das Bundesumweltministerium jährlich 5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm biologische Vielfalt für Modellprojekte zum Insektenschutz und zum Erhalt ihrer Artenvielfalt bereit. Weitere Informationen


Aktuelle Termine

7. Mai, Erfurt: Informationsveranstaltung zur Projektförderung im Förderschwerpunkt „Hotspots der biologischen Vielfalt“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

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10. - 14. August 2020, Insel Vilm: Tagung "Aktuelle Biodiversitätsforschung für Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD)". Bewerbungen sind bis zum 30. April möglich.

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19. bis 21. Juni 2020: Erdfest-Tage.

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