Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Biodiversität - Schützen. Nutzen. Leben.

Das Informationsportal rund um die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt.

Sie möchten wissen, ...

... wie Ihr Unternehmen mitmachen kann?

Zu "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Feuchtbiotop vor einem Bürogebäude

... ob und wie Ihr Projekt gefördert werden kann?

Zum Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Zwei Hände halten Erde mit Buschwindröschen

Wie Sie Ihr Projekt auszeichnen lassen?

Zur UN-Dekade Biologische Vielfalt

Bienen fliegen auf Lavendelblüten

Aktuelles

UN-Dekade Biologische Vielfalt: Projekt der Woche


Natur und Landschaft: Ökologie zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

Demonstration für Natur- und Klimaschutz. (Foto: gemeinfrei)
Demonstranten mit Plakaten in einer Stadt

Vor gut 150 Jahren entstand die Ökologie als eine neue Naturwissenschaft. Im Zuge der Ökologiebewegung seit den 1960er-Jahren ist von „Ökologie“ und „ökologisch“ aber auch in nichtnaturwissenschaftlichem Sinn die Rede. Der Begriff wurde mit Wertbezügen verknüpft, und es sind „ökologische“ Weltanschauungen entstanden, denen es um das richtige Verhältnis der Menschen zur Natur und ihren Umgang mit Natur geht. Die aktuelle Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ beleuchtet die in diesem Kontext entstandenen „Öko-Disziplinen“. Weitere Informationen


Klimawandel und Tourismus: Informationen für deutsche Reisegebiete

Cafétisch im Regen. (Foto: gemeinfrei)
Cafétisch und -stühle im Regen

Im neuen Klimainformationssystem des Umweltbundesamtes (UBA) können sich Destinationsmanager und andere Interessierte über vergangene und langfristige Entwicklungen des Klimas in den deutschen Reisegebieten informieren. Das System integriert historische, aktuelle und zukünftige Entwicklungen von ausgewählten Klimaindikatoren. Es stellt mittlere klimatische Entwicklungen in den deutschen Reisegebieten als Karten, Tabellen und Zeitreihen bereit. Zum Klimainformationssystem des UBA.


Leitfaden: Naturerfahrungsräume in Großstädten einrichten

Kinder brauchen Naturerfahrung - vor allem in der Stadt. (Foto: Stiftung Naturschutz Berlin)
Rennende Mädchen in der Natur

Flächen zum Balancieren, Buddeln oder Rennen, zum Tiere Beobachten oder Früchte Naschen – Naturerfahrung ist für Kinder von großem Wert. Gerade in Großstädten sind naturbetonte Freiräume allerdings ein knappes Gut. Mittlerweile erkennen viele Initiativen und Kommunen wie wichtig es ist, dass Menschen Natur erfahren und – im doppelten Wortsinn – begreifen können. Wie sie Naturerfahrungsräume planen, einrichten und dauerhaft betreiben können, beschreibt ein neuer Leitfaden des Bundesamtes für Naturschutz und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Weitere Informationen


Projekt in Thüringen: Artenvielfalt auf kleinen Flächen schützen

Artenreiche Saumstrukturen kommen der Insektenvielfalt zugute. (Foto: Sixta Görtz)
Wildblumen in Agrarlandschaft

Thüringen bekommt ein neues Naturschutzprojekt. Im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt werden Natura 2000-Gebiete in den Bereichen Osterland, Gotha/Ilm-Kreis, Südharz/Kyffhäuser, Unstrut-Hainich/Eichsfeld und Mittelthüringen/Hohe Schrecke jetzt stärker miteinander vernetzt. Dort werden artenreiche Saumstrukturen in der Agrarlandschaft neu angelegt oder ökologisch aufgewertet. Vor allem die Insektenvielfalt soll davon profitieren. „VIA Natura 2000 ‒ Vernetzung für Insekten in der Agrarlandschaft zwischen Natura 2000-Gebieten in Thüringen“ wird mit rund 4,78 Millionen Euro durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziert. Weitere Informationen


Urlaub im Zeichen von Naturschutz und Artenvielfalt

Feuchtwiesenpflege im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. (Foto: St.Schubert/NNL e.V.)
Menschen arbeiten auf einer Wiese

Wie kann man Urlaubsreisen mit dem freiwilligen Engagement für den Schutz der biologischen Vielfalt kombinieren? Für immer mehr Menschen gewinnt Natururlaub in Deutschland an Bedeutung. Zugleich will laut Naturbewusstseinsstudie 2017 mehr als die Hälfte der Bevölkerung mehr für die Erhaltung der biologischen Vielfalt tun. Genau hierfür werden in einer einzigartigen Partnerschaft zwischen Schutzgebietsträgern und touristischen Anbietern im Projekt „Voluntourismus für biologische Vielfalt in den Nationalen Naturlandschaften“ gezielt Angebote entwickelt. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über drei Jahre mit insgesamt mehr als 440.000 Euro. Weitere Informationen.


Neues Projekt zur Ausbildung von Artenkennern

Grün-Widderchen auf Acker-Witwenblume

Mai- oder Junikäfer? Großer oder Kleiner Fuchs? Nicht nur die biologische Vielfalt schwindet, auch die Zahl derjenigen, die Arten genau bestimmen können, nimmt seit Jahren ab. Das ist problematisch – auch für wichtige Naturschutzaufgaben. Das neue Projekt „KennArt – Eine bundesweite Initiative zur Ausbildung von Artenkenner*innen“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll dazu beitragen, dass zukünftig wieder mehr Fachleute in Sachen Artenkenntnis für den Naturschutz unterwegs sind. Das gemeinsame Projekt der Naturschutzstation Münsterland und der Westfälischen Wilhelms-Universität wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen


Natur und Landschaft: Sonderausgabe Naturschutzarbeit in Deutschland

(Foto: gemeinfrei)
Schmetterling auf Kinderhand

Wie groß und vielfältig das Engagement der Menschen in Deutschland für den Schutz der Natur ist, zeigt die jetzt erschienene Sonderausgabe von „Natur und Landschaft“. In der Fachzeitschrift berichten 59 Behörden des Bundes und der Länder, Bildungseinrichtungen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände und Stiftungen von ihren Naturschutz-aktivtäten und -schwerpunkten im Jahr 2019. Das Bundesamt für Naturschutz ist Herausgeber der Zeitschrift. Weitere Informationen


BfN und BMU fördern Insektenschutz im Ackerbau

(Foto: Sixta Görtz)
Kleiner Fuchs auf Acker-Witwenblume

Die Vielfalt der Insekten schwindet, ihre Häufigkeit nimmt weiter ab. Einer der Gründe dafür ist der unverändert hohe Einsatz von Insektiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft. Das Bundesamt für Naturschutz fördert daher das neue Projekt „FINKA ‒ Förderung von Insekten im Ackerbau“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 3,15 Millionen Euro aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Modellhaft sollen im Vorhaben mit Partnerschaften zwischen konventionell und ökologisch wirtschaftenden Ackerbaubetrieben neue, insektenfreundlichere Bewirtschaftungsmethoden erprobt werden. Weitere Informationen


Verbreitungsatlas: Tagfalter und Widderchen im Portrait

(Foto: Verlag)
Cover des Verbreitungsatlas

Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands“ gibt erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über 184 Tagfalter- und 24 tagaktive Widderchen-Arten. Die anschaulichen Porträts umfassen neben Fotos und Karten auch Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. „Der Atlas vermittelt nicht nur einen beeindruckenden Überblick. Er soll auch dazu anregen, am Schutz der Tagfalter aktiv mitzuwirken. Dafür sind eine kontinuierliche Erfassung der Arten sowie gezielte Schutz- und Pflegemaßnahmen gleichermaßen notwendig“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.


Positionspapier des BfN: Corona-Krise und Handel mit Wildtieren

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. (Foto: U. Euler / BfN)
Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Coronavirus SARS-CoV-2 von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Vor diesem Hintergrund nimmt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel Stellung: „Um die Übertragung von Infektionskrankheiten von Wildtieren auf den Menschen zu reduzieren, müssen unter anderem auch die Maßnahmen verstärkt werden, um den illegalen Handel mit Wildtieren reduzieren. Genauso wichtig ist es, die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen zu reduzieren und die biologische Vielfalt weltweit zu erhalten.“ Zum Positionspapier


Wettbewerb: "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt"

Wildblumenbeet vor Stadthäusern

Stadtnatur ist unverzichtbar: Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen ebenso wie für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt. In einem bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ werden Kommunen dazu aufgerufen, Ideen für mehr Natur in der Stadt und zugleich für den Schutz von Insekten zu entwickeln. Das Projekt wird bis Juli 2024 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen.


Flora Incognita: Digitale Pflanzenbestimmung für alle

Jemand macht mit dem Smartphone ein Foto von einer Pflanze

Das Projekt "Flora Incognita" geht in die zweite Runde: Mit 2,38 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2024 die Weiterentwicklung der gleichnamigen App durch die Technische Universität Ilmenau und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie. Die App nutzt Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die eine Pflanzenbestimmung aufgrund von Fotos von Blüte und Blatt ermöglichen. So können auch Laien Pflanzen exakt bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die Daten für flächendeckende floristische Kartierungen und Monitoring nutzen. Die Weiterentwicklung der App wird aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich begleitet.


Digitaler Dialog "Biodiversität im wirtschaftlichen Handeln" Online-Veranstaltungsreihe von Unternehmen Biologische Vielfalt 2020

Die Bedeutung der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität ist durch die globale Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf sozialer und ökonomischer Ebene noch einmal dramatisch verdeutlicht worden. Mehr denn je ist das Engagement aller gesellschaftlichen Akteure gefordert, um eine nachhaltige Transformation unserer Art der Ressourcennutzung zu ermöglichen. Die Wirtschaft ist und bleibt ein wichtiger Partner im Dialog mit Politik, Naturschutzorganisationen und Forschung, um ihren Beitrag zu dieser Transformation zu leisten.

In den jeweils zweistündigen Online-Seminaren erfahren Sie durch spannende Impulsvorträge, praxisorientierte Beispiele und eine anschließende Diskussion mehr über diese zentralen Fragestellungen und relevante nationale und internationale Entwicklungen. Folgende Themen werden im Zentrum der Online-Seminare stehen:

· Biologische Vielfalt und nachhaltige Finanzen: Wie das Thema heute und in Zukunft berücksichtigt wird (01.10.)

· Internationale Prozesse zu biologischer Vielfalt: Wie Unternehmen sich einbringen können (15.10.)

· Biodiversität in der Lieferkette: Aktuelle Entwicklungen und Ausblick (24.11.)

 

Bringen Sie sich ein und diskutieren Sie mit!

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier:

https://www.ubi2020-dialogforum.de/digitaler-dialog-ubi-2020/


Aktuelle Termine

01.10.,15.10. und 24.11.2020

Digitaler Dialog:

Digitales Dialogforum von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020".

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie links auf der Startseite unten im Text.

Letzte Änderung: 23.09.2020