Bundesamt für Naturschutz

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Biodiversität - Schützen. Nutzen. Leben.

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Feuchtbiotop vor einem Bürogebäude

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Zwei Hände halten Erde mit Buschwindröschen

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Bienen fliegen auf Lavendelblüten

Aktuelles

UN-Dekade Biologische Vielfalt: Projekt der Woche


Neues Projekt zur Ausbildung von Artenkennern

Grün-Widderchen auf Acker-Witwenblume

Mai- oder Junikäfer? Großer oder Kleiner Fuchs? Nicht nur die biologische Vielfalt schwindet, auch die Zahl derjenigen, die Arten genau bestimmen können, nimmt seit Jahren ab. Das ist problematisch – auch für wichtige Naturschutzaufgaben. Das neue Projekt „KennArt – Eine bundesweite Initiative zur Ausbildung von Artenkenner*innen“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll dazu beitragen, dass zukünftig wieder mehr Fachleute in Sachen Artenkenntnis für den Naturschutz unterwegs sind. Das gemeinsame Projekt der Naturschutzstation Münsterland und der Westfälischen Wilhelms-Universität wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen


Natur und Landschaft: Sonderausgabe Naturschutzarbeit in Deutschland

(Foto: gemeinfrei)
Schmetterling auf Kinderhand

Wie groß und vielfältig das Engagement der Menschen in Deutschland für den Schutz der Natur ist, zeigt die jetzt erschienene Sonderausgabe von „Natur und Landschaft“. In der Fachzeitschrift berichten 59 Behörden des Bundes und der Länder, Bildungseinrichtungen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände und Stiftungen von ihren Naturschutz-aktivtäten und -schwerpunkten im Jahr 2019. Das Bundesamt für Naturschutz ist Herausgeber der Zeitschrift. Weitere Informationen


BfN und BMU fördern Insektenschutz im Ackerbau

(Foto: Sixta Görtz)
Kleiner Fuchs auf Acker-Witwenblume

Die Vielfalt der Insekten schwindet, ihre Häufigkeit nimmt weiter ab. Einer der Gründe dafür ist der unverändert hohe Einsatz von Insektiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft. Das Bundesamt für Naturschutz fördert daher das neue Projekt „FINKA ‒ Förderung von Insekten im Ackerbau“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 3,15 Millionen Euro aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Modellhaft sollen im Vorhaben mit Partnerschaften zwischen konventionell und ökologisch wirtschaftenden Ackerbaubetrieben neue, insektenfreundlichere Bewirtschaftungsmethoden erprobt werden. Weitere Informationen


Verbreitungsatlas: Tagfalter und Widderchen im Portrait

(Foto: Verlag)
Cover des Verbreitungsatlas

Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands“ gibt erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über 184 Tagfalter- und 24 tagaktive Widderchen-Arten. Die anschaulichen Porträts umfassen neben Fotos und Karten auch Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. „Der Atlas vermittelt nicht nur einen beeindruckenden Überblick. Er soll auch dazu anregen, am Schutz der Tagfalter aktiv mitzuwirken. Dafür sind eine kontinuierliche Erfassung der Arten sowie gezielte Schutz- und Pflegemaßnahmen gleichermaßen notwendig“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.


Positionspapier des BfN: Corona-Krise und Handel mit Wildtieren

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. (Foto: U. Euler / BfN)
Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Coronavirus SARS-CoV-2 von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Vor diesem Hintergrund nimmt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel Stellung: „Um die Übertragung von Infektionskrankheiten von Wildtieren auf den Menschen zu reduzieren, müssen unter anderem auch die Maßnahmen verstärkt werden, um den illegalen Handel mit Wildtieren reduzieren. Genauso wichtig ist es, die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen zu reduzieren und die biologische Vielfalt weltweit zu erhalten.“ Zum Positionspapier


Wettbewerb: "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt"

Wildblumenbeet vor Stadthäusern

Stadtnatur ist unverzichtbar: Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen ebenso wie für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt. In einem bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ werden Kommunen dazu aufgerufen, Ideen für mehr Natur in der Stadt und zugleich für den Schutz von Insekten zu entwickeln. Das Projekt wird bis Juli 2024 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen.


Flora Incognita: Digitale Pflanzenbestimmung für alle

Jemand macht mit dem Smartphone ein Foto von einer Pflanze

Das Projekt "Flora Incognita" geht in die zweite Runde: Mit 2,38 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2024 die Weiterentwicklung der gleichnamigen App durch die Technische Universität Ilmenau und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie. Die App nutzt Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die eine Pflanzenbestimmung aufgrund von Fotos von Blüte und Blatt ermöglichen. So können auch Laien Pflanzen exakt bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die Daten für flächendeckende floristische Kartierungen und Monitoring nutzen. Die Weiterentwicklung der App wird aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich begleitet.


Aktuelle Termine

10. - 14. August 2020, Insel Vilm: Tagung "Aktuelle Biodiversitätsforschung für Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD)".

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