Bundesamt für Naturschutz

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Biodiversität - Schützen. Nutzen. Leben.

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Zwei Hände halten Erde mit Buschwindröschen

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Bienen fliegen auf Lavendelblüten

Aktuelles

UN-Dekade Biologische Vielfalt: Projekt der Woche


Deutscher Naturschutztag: Neuer Termin steht fest

Logo des Deutschen Naturschutztages

Der neue Termin für den 35. Deutschen Naturschutztag (DNT) steht fest: Vom 1. bis 5. Juni 2021 findet der deutschlandweit größte Naturschutzkongress in Wiesbaden statt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und den sich daraus ergebenden Auflagen hat sich das Veranstaltungsgremium entschlossen, den ursprünglich für Anfang September 2020 geplanten 35. DNT unter dem Motto „STADT-LAND-FLUSS - Welche Natur wollen wir?“ in das nächste Jahr zu verlegen. Veranstaltet wird die Fachtagung gemeinsam vom Bundesverband Beruflicher Naturschutz, dem Umweltdachverband DNR, dem Bundesamt für Naturschutz sowie dem hessischen Umweltministerium.


Relaunch: NaturSportInfo im neuen Look

Logo der Internetseite natursport.info

Das Online-Informationsportal „NaturSportInfo“ des BfN wurde grundlegend überarbeitet: Der zeitgemäße Look der Seite lädt dazu ein, Natursportarten und -räume virtuell zu erkunden – ob es dabei um Wandern, Mountainbiking, Reiten oder andere Sportarten in der Natur geht. Die neue Menüführung ermöglicht, Daten und Fakten aus Sport und Naturschutz schnell und einfach zu erfassen. Den Relaunch hat das Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Roth übernommen.

Zur Internetseite NaturSportInfo


Mehr Vielfalt in deutschen Weinberglandschaften

Zauneidechse

Deutschlands Weinberge sollen bunter und vielfältiger werden. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist deshalb jetzt ein Projekt gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio. Euro. Weitere Informationen


Erstes Projekt im Förderprogramm "Auen": Elbinsel Pagensand

(Foto: naturliebhaberin cc-by-sa 4.0)
Teil der Elbinsel Pagensand

Auf der Elbinsel Pagensand ist das erste Projekt im Förderprogramm Auen gestartet. Das früher als Grünland genutzte Gebiet soll zu einer artenreichen Tideauenlandschaft entwickelt werden. BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Die Stiftung Lebensraum Elbe schafft damit einen wertvollen ökologischen Trittstein in diesem Biotopverbund.“ Das vom BfN betreute Förderprogramm Auen ist Teil des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“.

Weitere Informationen


Zugvogelmonitoring in afrikanischen Biosphärenreservaten

Weißstorch im Flug. (Foto: Herwig Winter / piclease)
Weißstorch im Flug

Afro-paläarktische Zugvögel legen jedes Jahr Tausende von Kilometern zwischen ihren europäischen Brutgebieten und afrikanischen Überwinterungsgebieten zurück. Um die Zugvögel besser zu schützen, werden verlässliche Bestandsdaten auch aus den Überwinterungsgebieten benötigt. Im Rahmen des BfN-Projekts „AfriBiRds“ wurde daher durch NABU und BirdLife ein Langzeit-Monitoringsytem für Zugvögel entwickelt und in zwei Pilotgebieten in afrikanischen Biosphärenreservaten in der Elfenbeinküste und Nigeria erprobt. Der Projektbericht ist ab sofort online verfügbar. Weitere Informationen.


Positionspapier des BfN: Corona-Krise und Handel mit Wildtieren

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. (Foto: U. Euler / BfN)
Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Coronavirus SARS-CoV-2 von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde. Vor diesem Hintergrund nimmt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel Stellung: „Um die Übertragung von Infektionskrankheiten von Wildtieren auf den Menschen zu reduzieren, müssen unter anderem auch die Maßnahmen verstärkt werden, um den illegalen Handel mit Wildtieren reduzieren. Genauso wichtig ist es, die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen zu reduzieren und die biologische Vielfalt weltweit zu erhalten.“ Zum Positionspapier


Neues Skript veröffentlicht: Gentechnik im Naturschutz

Titelgrafik des BfN-Skripts 546. (Grafik: BfN)
Cover des Skripts 546

Durch die aktuellen technischen Umbrüche in der Gentechnik eröffnen sich neue Gestaltungsspielräume, Organismen gentechnisch zu verändern, und damit auch bisher nicht oder wenig beachtete Anwendungsgebiete zu erschließen. Ein diskutierter neuer Bereich ist die Nutzung der Gentechnik im Naturschutz. Doch sind diese Verfahren mit dem Selbtsverständnis und den Zielen des Naturschutzes vereinbar?

Dieser Frage widmete sich der Expert*innen-Workshop „Neue Gentechniken und Naturschutz – eine Verhältnisbestimmung“. Eine Artikelsammlung, entstanden aus den Vorträgen der Expertinnen und Experten, ist nun als BfN-Skript 546 veröffentlicht worden und hier abrufbar: Zum BfN-Skript 546.


Empfehlungen zur Förderung der Akzeptanz für erneuerbare Energien

Windräder an Getreidefeld

Wie kann die Akzeptanz der Bevölkerung für den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt und weiter gefördert werden? Dieser Frage geht das neue BfN-Skript 551 "Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien" nach. Das Skript ist ein Resultat des FuE-Vorhabens "Accept - EE: Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energien" und enthält vertiefende Auswertungen von Befragungen von AnwohnerInnen sowie ExpertInnen in drei untersuchten Regionen in Deutschland. Zum Skript (pdf)


Handlungsbedarf beim Schutz von exotischen Wildtieren

Grüne Wasseragame (Physignathus cocincinus), Rio Azuela Glasfrosch (Hyalinobatrachium pellucidum), Weißlippen-Bambusotter (Trimeresurus albolabris),  Kurzkopfgleitbeutler (Petaurus breviceps)

Der Handel mit exotischen Wildtieren wie Reptilien und Amphibien trägt mit zum Artensterben bei. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz, die Pro Wildlife e.V. erstellt hat. Nötig ist daher die Reduzierung der Nachfrage nach wilden Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetieren, die als Heimtiere gehalten werden – auch in Deutschland. Weitere Informationen


Bundesprojekt an der Nister: Artenvielfalt in Fließgewässern

Die Nister

Der Erhalt von gefährdeten Muscheln, Fischen und Insekten in der Nister und die Verbesserung ihres Lebensraumes stehen im Mittelpunkt eines Vorhabens, das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von insgesamt 1.833.044 Euro gefördert wird. Mit dem Start der wissenschaftlichen Begleituntersuchung hat kürzlich die dritte Phase des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens "INTASAQUA" begonnen. "INTASAQUA" steht für "Integrativer Artenschutz aquatischer Verantwortungsarten". Weitere Informationen


Rheinland hoch 3: Effektiver Naturschutz in der Agrarlandschaft

Wildblumen im Getreidefeld

Wie können Naturschutzmaßnahmen dem Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft effektiver entgegenwirken? Und wie können Schülerinnen und Schüler sowie angehende Landwirtinnen und Landwirte hierfür sensibilisiert werden? Das untersucht das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartete Projekt „Rheinland³“. Dabei werden verschiedene Maßnahmenkombinationen getestet mit dem Ziel, Naturschutz, Landwirtschaft und Bildung besser zusammenzuführen. Weitere Informationen.


Neue Broschüre des BfN ruft zur Konsumwende auf

Cover der Broschüre zur Konsumwende

Der Konsum von Importgütern in Deutschland ist in vielen Fällen mit gravierenden Auswirkungen auf die Natur der Herkunftsländer verbunden. Für die Vergrößerung von Anbau- und Produktionsflächen werden natürliche Lebensräume zerstört, Ökosysteme werden in ihren grundlegenden Funktionen gestört und die Lebensgrundlagen und -bedingungen der lokalen Bevölkerung beeinträchtigt. Um die biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit zu schützen, ist eine grundlegende Konsum-Wende von Nöten. Details und Handlungsempfehlungen hierzu bietet eine neue Broschüre des BfN. Zur Broschüre.

Weitere Informationen zum Projekt


Dokumentation zum Zwölften Dialogforum Naturschutz erschienen

Diskussion zwischen den Teilnehmern des Dialogforums. (Foto: nova-Institut)
Diskussion während des Dialogforums Naturschutz 12

Die Dokumentation des zwölften Dialogforums Naturschutz unter der Überschrift „Klimaschutz und Naturschutz: Spannungsfelder und Synergien“ ist nun erschienen. Im Mittelpunkt des Forums, das im November 2019 stattfand, standen Initiativen der Bundesregierung sowie verschiedener Naturschutzverbände zum Klimaschutz. So wurde unter anderem die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung, die NABU-Strategie einer naturverträglichen Energiewende und das DVL-Projekt „(Moor)Klimawirt“ vorgestellt und diskutiert. Mehr über das Dialogforum erfahren Sie hier. 


Positiver Trend: Luchs-Nachwuchs in vier Bundesländern

(Foto: Joachim S. Müller cc-by-sa 3.5)
Luchs mit Jungtier auf einem Felsen

Im Monitoringjahr 2018/2019 konnten insgesamt 28 Luchsweibchen mit Jungtieren in Deutschland nachgewiesen und bestätigt werden. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die hierfür mehr als 3.000 Hin- und Nachweise ausgewertet haben. Der nachgewiesene Mindestbestand betrug 137 Luchse inkl. Nachwuchs in zehn deutschen Bundesländern. Die 28 Luchsweibchen mit 49 Jungtieren im ersten Lebensjahr konnten in Bayern (11), Niedersachsen (9), Rheinland-Pfalz (3) und Sachsen-Anhalt (5) nachgewiesen werden. Eine Verbreitungskarte finden Sie hier.


Wettbewerb: "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt"

Wildblumenbeet vor Stadthäusern

Stadtnatur ist unverzichtbar: Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen ebenso wie für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt. In einem bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ werden Kommunen dazu aufgerufen, Ideen für mehr Natur in der Stadt und zugleich für den Schutz von Insekten zu entwickeln. Das Projekt wird bis Juli 2024 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen.


Flora Incognita: Digitale Pflanzenbestimmung für alle

Jemand macht mit dem Smartphone ein Foto von einer Pflanze

Das Projekt "Flora Incognita" geht in die zweite Runde: Mit 2,38 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2024 die Weiterentwicklung der gleichnamigen App durch die Technische Universität Ilmenau und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie. Die App nutzt Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die eine Pflanzenbestimmung aufgrund von Fotos von Blüte und Blatt ermöglichen. So können auch Laien Pflanzen exakt bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die Daten für flächendeckende floristische Kartierungen und Monitoring nutzen. Die Weiterentwicklung der App wird aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich begleitet.


Aktuelle Termine

10. - 14. August 2020, Insel Vilm: Tagung "Aktuelle Biodiversitätsforschung für Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD)". Bewerbungen sind bis zum 29. Mai möglich.

Weitere Informationen

19. bis 21. Juni 2020: Erdfest-Tage.

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