Bundesamt für Naturschutz

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Verfahren

Fördermodalitäten

Die Fördermodalitäten des Bundesprogramms Biologische Vielfalt werden in den "Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Förderung von Maßnahmen" vom 26. Januar 2011 geregelt und wurden in einem intensiven Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die Förderrichtlinien wurden am 15. Februar 2011 im Bundesanzeiger veröffentlicht und traten zeitgleich in Kraft. Die letzte Aktualisierung der  Richtlinie trat am 15. Dezember 2015 in Kraft. Für das Bundesprogramm Biologische Vielfalt werden ab 2011 Mittel im Umfang von 15 Millionen Euro jährlich in den Bundeshaushalt eingestellt.

Zuwendungsempfänger können natürliche oder juristische Personen mit Sitz bzw. Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland sein (z. B. gemeinnützige Organisationen, Verbände, Stiftungen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Unternehmen). Nicht antragsberechtigt sind die Bundesländer. Für die Länder Berlin, Bremen und Hamburg sind einzelfallbezogene Sonderregelungen möglich.

Der vom Zuwendungsempfänger zu erbringende Eigenanteil soll regelmäßig 10 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bzw. Gesamtkosten betragen. Das BMUB trägt grundsätzlich höchstens 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten eines Vorhabens. Die Vorhaben sollen spätestens 6 Jahre nach der Bewilligung abgeschlossen sein, wobei die Evaluation die Dauer des Vorhabens überschreiten kann.

Antragsverfahren

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BfN das  Programmbüro im DLR Projektträger beauftragt, welches Ihnen gerne bei allen Fragen zur Verfügung steht:

Ansprechpartner

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Projektträger | Leben, Natur, Vielfalt | Programmbüro für das BfN
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn

Ansprechpartnerin ist:
 Frau Dr. Przibilla
Tel: 0228 3821-1224
FAX: 0228 3821-1440

Ablauf

1.) Einreichung einer aussagekräftigen Projektskizze in elektronischer Form unter:

 bundesprogramm@bfn.de.

Dabei sind die  Mustergliederung und der  Musterfinanzierungsplan zu verwenden.

Für den Förderschwerpunkt Hotspots verwenden Sie bitte die  Mustergliederung Hotspots.

2.) Fachliche und haushälterische Prüfung der Projektskizze durch das Programmbüro im Einvernehmen mit dem BfN und dem BMUB.

Falls die Projektskizze grundsätzlich positiv bewertet wurde, erhalten Sie eine Aufforderung zur Antragstellung.

Es folgt:

3.) Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrags. Ein solcher besteht aus einem Formantrag im Elektronischen Antrags- und Angebotssystem (Easy-Online) zusammen mit einer ausführlichen Vorhabensbeschreibung, die auf der Projektskizze basiert.

 Zugang zu easy online

 Hilfefunktion (FAQ und Anleitung) 

Die förmlichen Förderanträge sind bei o. g. Adresse im Programmbüro einzureichen.

Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln durch das BfN ist ein positives Prüfergebnis aller eingereichten Antragsunterlagen.

 

 

Letzte Änderung: 18.12.2015

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