Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Jugendkongresse Biodiversität

Jugend-Kongress Biodiversität: "Jugend-Zukunft-Vielfalt" 2017

(Foto: Michel Münch / DBU)
Gruppenbild mit allen Teilnehmern

Logo des Jugendkongress 2017
Mit den Jugendlichen diskutierten (v.l.): Heinrich Bottermann (DBU), Prof. Beate Jessel (BfN) und Christiane Paulus (BMU).
Diskussionsrunde
Aktiv erkundeten die Teilnehmer die Natur im Umland.
Teilnehmer auf Fahrrädern
Natur hautnah.
Teilnehmer Nahaufnahme

Gemeinsam Ideen zum Schutz der Natur entwickeln - das ist das Ziel des Jugendkongresses "Jugend-Zukunft-Vielfalt", der jetzt bereist zum dritten Mal stattfand. 180 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren aus ganz Deutschland trafen sich drei Tage lang in Osnabrück, um Erfahrungen zu sammeln, sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen.

Unter dem Motto „Flotter Hocker“ diskutierten Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), und Christiane Paulus, Unterabteilungsleiterin im Bundesumweltministerium (BMUB) mit den Teilnehmern. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten die jungen Menschen ihre Projekte und Ideen, mit denen sie sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzten. 

In verschiedenen Workshops unter anderem zu Themen wie Landwirtschaft, Wildnis und Klimawandel hatten sie Gelegenheit, ihr Wissen über die biologische Vielfalt zu vertiefen, sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Auf  Exkursionen, die zum Beispiel zum Osnabrücker Bienenbündnis, zum Piesberg, zur Vogelwelt des Rubbenbruchsees und in die Wersener Heide führten, lernten die Jugendlichen verschiedene Ökosysteme sowie die lokale Tier- und Pflanzenwelt hautnah kennen. Dabei konnten sie ihr Wissen praktisch anwenden.

Und auch nach dem Kongress geht das Engagement der Jugendlichen weiter. 16 Projektideen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Kongresses entwickelt, die nun mit Mitteln der DBU gefördert werden. Die Projekte sind so vielfältig wie die Natur: von einem Comic zur Umweltbildung über die Entwicklung von alternativem Verpackungsmaterial aus Pilzen bis zum Schaffen eines Netzwerkes zur Förderung der Artenkenntnis. Eines ist allen Projekten aber gemeinsam - es geht nicht nur um die Erhaltung der biologischen Vielfalt, sondern auch darum, andere Menschen für diese Ideen zu begeistern.

Jugendkongress 2014 und Follow-up Prozess

Teilnehmer des Jugendkongresses 2014
Teilnehmer des Jugendkongresses 2014 halten ein Banner hoch

Unter dem Leitmotiv „Jugend|Zukunft|Vielfalt – Jugendkongress Biodiversität 2014“ fand vom 18. bis 21. September 2014 im Naturerbe Zentrum Rügen der 2. bundesweite Kongress für junge Menschen statt. Eingeladen hatten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesumweltministerium (BMUB
). Die 160 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren diskutierten, unterstützt von Experten, in acht verschiedenen Workshops über Wälder, biologische Vielfalt in der Stadt, Konsum, Wildnis, Meere, politische Partizipation, global denken und lokal handeln oder genetische Ressourcen und indigenes Wissen. Innerhalb der Workshops wurden Wünsche, Vorschläge und Forderungen formuliert, die zu einer Deklaration zusammengefasst wurden, die an Bundesumweltministerin Hendricks übergeben wurde.

Unterstützt durch Experten und Berater zu Themen wie Projektentwicklung, Finanzierung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising etc. entwickelten die Jugendlichen eigene Ideen und konkrete Projekte, die sie im Anschluss des Kongresses in ihren Wirkstätten umsetzen. Am letzten Tag konnte jeder Teilnehmende mit darüber entscheiden, welches der Teilnehmerprojekte eine finanzielle Förderung bekommt und wie hoch diese Förderung sein sollte. 14 von 15 vorgestellten Projekten erhalten eine Förderung und werden darüber hinaus ein Jahr lang fachlich begleitet. Über die Homepage des Kongresses  www.jugend-zukunft-vielfalt.de kann die Entwicklung der Projekte weiterverfolgt werden.

Impressionen vom Jugendkongress Biodiversität 2014

Marktplatz – bunte Vielfalt
Jugendliche befinden sich in der Ausstellungshalle
Das Doku-Team des Jugendkongresses 2014
Das Doku-Team des Jugendkongresses 2014
Workshopatmosphäre
Jugendliche diskutieren in einem runden Sitzkreis
Jugendliche kommen zu Wort
Mehrere Jugendliche stehen auf dem Podium und sprechen ins Mikrophon

Jugendkongress 2011 und Follow-Up Prozess 2011/2012

Workshop
Jugendliche in der Diskussion
Zettelwand: Auf Tafeln werden Ideen, Vorschläge und Diskussionsgrundlagen der Teilnehmer gesammelt.
Zettelwand: Auf Tafeln werden Ideen, Vorschläge und Diskussionsgrundlagen der Teilnehmer gesammelt
Im Abschlussplenum wird ein Fazit gezogen
Abschlussplenum mit allen Teilnehmern

„Jugend/Zukunft/Vielfalt“: Vom 6. bis 8. Mai 2011 fand in Osnabrück der erste bundesweite Kongress für junge Menschen zum Thema Erhaltung der biologischen Vielfalt statt. Ziel der Veranstaltung war es, eine weitere wichtige gesellschaftliche Gruppe bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt einzubinden, ihre spezifischen Themen zu verstehen und verstärkt in die aktuellen Umsetzungsprozesse zu integrieren. 

Die rund 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren waren einer Einladung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) gefolgt, sich an drei Tagen über aktuelle und wichtige Themen im Kontext Erhaltung der biologischen Vielfalt zu informieren, auszutauschen und eigene Projektideen zu entwickeln. Ihre Schwerpunkte waren: Natur-schutz, Konsum und Lebensstile, Ehrenamt, Tourismus, Klimawandel, Wirtschaft, Gentechnik.

Sowohl die teilnehmenden Jugendlichen wie auch die Veranstalter zeigten sich beim Abschlussplenum hoch zufrieden. Der Austausch über Verbandsgrenzen hinweg wurde von Allen positiv hervorgehoben. Auf der Wunschliste der Jugendlichen für weitere Veranstaltun-gen standen insbesondere die Unterstützung durch Experten und die Bereitstellung von In-formationsmaterialien, aber auch Hinweise zu finanzieller Unterstützung für Projekte und Aktionen ganz oben.

Im Rahmen eines Follow up-Prozesses 2012 veranstaltete das BfN mit Unterstützung des ZUK drei Workshops zu den von den Jugendlichen selbst gewählten Themenschwerpunkten Öffentlichkeitsarbeit, Mittelakquise und Vereinsrecht sowie Kommunikation und Rhetorik.

Weitere Informationen

Im Workshop "Bedeutung von Biodiversität" filmten die Teilnehmenden die vorbereiteten Simpleshows vom German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) weiter: Vier verschiedene Storys zum Thema Biodiversität sind so entstanden. Eine davon sehen Sie hier:

 Zum Film bei YouTube

Weitere Informationen rund um den Jugendkongress:

 Jugend-Zukunf-Vielfalt 2017

Letzte Änderung: 05.07.2017

 Artikel drucken