Bundesamt für Naturschutz

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Dialogforum 2020: Projektevaluation

am 4. November 2020 als virtuelle Veranstaltung

Am 4. November 2020 veranstaltete das Bundesamt für Naturschutz zusammen mit dem Programmbüro im DLR Projektträger ein Dialogforum zum Thema „Projektevaluation“. Coronabedingt konnte keine Präsenzveranstaltung mit dem geplanten Netzwerkcharakter stattfinden. Um dennoch über den aktuellen Stand und neue Entwicklungen im Bereich Projektevaluation zu informieren sowie die Möglichkeit für einen Austausch und die Klärung von Fragen zu geben, wurde die Veranstaltung virtuell durchgeführt. Das Dialogforum richtete sich an zur Antragstellung aufgeforderte sowie laufende Projekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit ihren Evaluierenden. Rund 140 Personen aus 14 Bundesländern folgten der Einladung.

Nach einer Begrüßung stellten Eva Flinkerbusch vom Bundesamt für Naturschutz und Christelle Nowack vom DLR Projektträger in einem Vortrag den Hintergrund und Zweck von Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vor. Dabei gingen sie auch auf Entwicklungen seit Veröffentlichung des Leitfadens zur Evaluation von Bundesprogramm-Projekten ein und informierten über dessen anstehende Überarbeitung, neue Möglichkeiten für Ex-post Evaluationen sowie die vorgesehene Durchführung der Programmevaluation.


Die Organisatorinnen des Dialogforums (v.l.n.r.): M. Porzelt, E. Flinkerbusch, C. Nowack, K. Beisheim
Die Veranstalterinnen des Dialogforums stehen im Foyer des DLR-Projektträgers

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtete Frau Dr. Sabine Grube von der Naturschutzstiftung Deutsche Ostsee über die Erfahrungen mit der Evaluation im Hotspot-Projekt „Schatz an der Küste – Nachhaltige Entwicklung zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Region Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide“, das von 2014 bis 2020 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wurde. Dabei betonte sie, dass eine stringente und von Beginn an mitgedachte Evaluation von großer Bedeutung für eine erfolgreiche Projektdokumentation und -steuerung ist. Mit der Vorstellung von Ausschnitten des Evaluationskonzeptes und der Wirkungspfade ihres Projektes sowie mit hilfreichen Tipps zielte sie darauf ab, den übrigen Teilnehmenden der Veranstaltung den großen Nutzen von Projektevaluation aufzuzeigen und die Scheu vor Evaluation zu nehmen.

Die Teilnehmenden hatten auch Gelegenheit, sich mit Redebeiträgen aktiv einzubringen. Auf diese Weise konnten zum einen Unklarheiten und Fragen auf Seiten der Projekte geklärt werden. Zum anderen erhielten das Bundesamt für Naturschutz und das Programmbüro wertvolle Beiträge für die Weiterentwicklung zentraler Unterstützungsleistungen der Projektevaluation im Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

„Evaluation ist für uns alle ein Lernprozess, und es ist wichtig, dass wir im Gespräch bleiben“, so Eva Flinkerbusch vom Bundesamt für Naturschutz. „Wir möchten gute Ansätze sichtbar machen und durch die Evaluation aussagekräftige Ergebnisse erhalten. Diese können in der Öffentlichkeitsarbeit sehr gut genutzt werden und dienen damit auch den Projekten“ ergänzte Christelle Nowack.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden nach der Veranstaltung fielen durchweg positiv aus. Für einige war das virtuelle Format neu, erlaubte aber eine Teilnahme, die sonst nicht möglich gewesen wäre.

Letzte Änderung: 06.11.2020

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