Bundesamt für Naturschutz

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Dritte Studie zum Naturbewusstsein der Deutschen erschienen

Die Deutschen mögen Wildnis, sind für naturnahe Wälder und Flussauen und sie lehnen Gentechnik in der Natur ab. Das sind einige Ergebnisse der aktuellen Studie zum Naturbewusstsein der Deutschen.

Die aktuelle Studie 2013 liefert unter anderem Informationen zur Einstellung der Bevölkerung zu Wildnis und Nationalparks in Deutschland, zur Nutzung erneuerbarer Energien und ihres Einflusses auf Natur und Landschaft und zu naturverträglichem Konsum. Erstmals befasste sich die Studie intensiv mit dem Thema Wildnis.

Die Daten wurden von Oktober bis November 2013 in einer repräsentativen bundesweiten Bevölkerungsbefragung erhoben. Die Stichprobe umfasste 2.007 Personen ab 18 Jahren aus allen soziodemografischen Segmenten und allen Regionen Deutschlands.

Bundesumweltministerin Hendricks äußerte sich als Auftraggeberin der Studie: "Wilde Natur ist nicht nur für Tiere und Pflanzen unverzichtbar, sondern auch für uns Menschen. Die Deutschen sind Naturliebhaber. Das gibt uns Rückenwind für unsere Ziele, der Natur wieder mehr Flächen zurückzugeben. Die Studie zeigt auch, wie wichtig den Menschen natürliche Flussauen, Wiesen und Weiden sind. Das ist ein Grund mehr, sich für diese wichtigen Lebensräume einzusetzen, die uns neben ihrer Schönheit auch viele andere Vorteile bringen wie sauberes Wasser, Artenvielfalt oder Klimaschutz. Was die Deutschen zu Recht nicht wollen, sind gentechnisch veränderte Pflanzen."

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