Bundesamt für Naturschutz

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Projekt zum Schutz der Arnika als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet

Das Arnikaprojekt soll der streng geschützten Pflanzenart ermöglichen, sich wieder zum normalen Bestandteil der Kulturlandschaft zu entwickeln. Ziel ist es, den Rückgang der Bestände zu stoppen und eine Trendumkehr einzuleiten. Dazu werden die verbliebenen Vorkommen revitalisiert, vergrößert und Voraussetzungen für eine eigenständige Vermehrung der Populationen geschaffen. Zusätzlich werden neue Standorte angelegt und die Art an ehemaligen Vorkommen wieder angesiedelt.

Traditionelle Nutzungsformen müssen dabei durch moderne Methoden ersetzt oder ergänzt werden. So arbeitet das Projekt zum Aufbrechen verfilzter Magerrasen mit Sportplatz-Striegel und lässt auf bestimmten Flächen zur Vorbereitung der Wiederansiedlung den Oberboden abfräsen. Da es kaum mehr Schäfereien in Nordost-Oberfranken gibt, wurden 2013 erstmals Flächen mit der Herde des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Hof nachbeweidet.


Weitere Informationen:

Projektsteckbrief auf der Webseite des Bundesprogramms

Projektwebseite

Informationen zum ausgezeichneten Projekt auf der Webseite der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Letzte Änderung: 15.11.2013

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