Bundesamt für Naturschutz

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Mehr Geld für die Biodiversität – Die Ergebnisse von Hyderabad

Auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz der Vereinten Nationen zur Biodiversität (COP 11) haben die entwickelten Länder zugesagt, ihre Finanzmittel zur Unterstützung der Anstrengungen der Entwicklungsländer zur Umsetzung der internationalen Biodiversitätsziele zu verdoppeln.

Zugleich verpflichteten sich alle Vertragsstaaten, auch ihre nationalen Anstrengungen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu intensivieren. Die COP 11 setzte außerdem Ziele um die Anzahl der Länder, die Biodiversitätsziele in ihre nationalen Entwicklungspläne aufnehmen, bis 2015 zu erhöhen. Der Fortgang der Entwicklung und die Erreichung der gesetzten Ziele sollen 2014 überprüft werden. 

Auf der COP 11 verpflichteten sich die entwickelten Länder einschließlich Indien und verschiedener afrikanischer Staaten erstmals dazu, zusätzliche und über ihre bereits bestehenden Zusagen hinausgehende Mittel für die Arbeit der CBD (Convention on Biological Diversity) bereitzustellen.

Im Rahmen der Konferenz wurde zudem der "Hyderabad Call for Biodiversity Champions" veröffentlicht. Regierungen und Organisationen sollen ermutigt werden, den strategischen Plan zum Schutz der weltweiten biologischen Vielfalt finanziell zu unterstützen. Als Teil des Programms stellte die Regierung von Indien mehr als 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung. 

Die 193 Mitgliedsstaaten der CBD kamen überein, die Meeresgebiete der Erde nach ihrer ökologischen und biologischen Bedeutung zu klassifizieren. Grundlage war ein Bericht der UNEP, wonach trotz einem signifikanten Anstiegs der weltweit geschützten Meeresgebiete um 60 Prozent seit 1990, einige der wertvollsten und artenreichsten Regionen nach wie vor völlig ungeschützt sind. Dazu zählen bspw