Bundesamt für Naturschutz

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Das Naturschutzgroßprojekt "Mittlere Elbe"

Das Gebiet der "Mittleren Elbe" umfasst einen der beiden größten zusammenhängenden Auenwaldkomplexe Mitteleuropas. Die ausgedehnten Auenwälder in Form der Hartholzaue bilden die Grundlage für die Brutvorkommen von Schwarzstorch und zahlreichen Greifvogelarten einschließlich des Schreiadlers und des Seeadlers.

Insgesamt stellt das Gebiet ein national und international bedeutsames Brut-, Rast- und Durchzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten dar. Seit 2001 bemüht sich der WWF Deutschland im Rahmen eines mit Bundesmitteln geförderten Naturschutzgroßprojekts darum, die letzten noch weitgehend zusammenhängenden Auenwälder an der Elbe zu renaturieren. Biber und Fischotter sowie viele andere selten gewordene Tier- und Pflanzenarten finden hier Raum zum Leben, Wachsen und Gedeihen.

Dieses Projekt des WWF Deutschland wurde nun als UN-Dekade-Projekt der Biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich vorbildlich für die biologische Vielfalt einsetzen. Für den WWF Deutschland nahm Dr. Astrid Eichhorn, Projektleiterin Projektbüro Mittlere Elbe, die Urkunde und den „Vielfalt- Baum“ entgegen.

Bis 2018 soll zwischen Mulde- und Saalemündung ein durchgehender Verbund überflutbarer Auenwälder und Auenwiesen geschaffen werden. Ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen wandeln sich durch Deichrückverlegung in Auenwaldflächen. Außerdem werden Baumarten, die nicht typisch für Auen sind, durch standorttypische er