Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Naturschutz, Bio-Produkte, Fachtagung

BfN-Tagung: Bio und regionale Kompetenz

  • Vielfalt in der Natur – mehr Vielfalt an regionalen Produkten
  • So lässt sich biologische Vielfalt im Lebensmittelbereich einbeziehen und kommunizieren

Vilm/Bonn 11.10.2010: Wie sich Naturschutz auch im Lebensmittelbereich besser verwirklichen lässt, das möchte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit seiner Fachtagung „Bio und regionale Kompetenz: Vielfalt in der Natur – mehr Vielfalt an regionalen Produkten“ aufzeigen. Zu der Veranstaltung hat das BfN in Zusammenarbeit mit dem nova-Institut Fachleute aus Praxis, Wissenschaft und Verbänden in der Internationalen Naturschutz Akademie (INA) auf der Insel Vilm eingeladen.


Der Bioboom und der Trend zu regionalen Produkten zeigen das gestiegene Interesse von Verbrauchern nicht nur an Gesundheit und an der Arbeit ländlicher Betriebe vor Ort. Das Konsumentenverhalten demonstriert auch die zunehmende Bereitschaft, positive Beiträge zum Naturschutz zu honorieren. „Mit gutem Beispiel voran“ – unter diesem Motto lernen die Teilnehmenden des Workshops erfolgreiche Konzepte, Fördermöglichkeiten und Geschäftsideen kennen. Von der „Gläsernen Molkerei“ und regionalen Produktinnovationen bis hin zum eigenen Verbraucherverhalten wird das Potential sichtbar.

Wie können relevante Beiträge von Ökolandbau und konventioneller Landwirtschaft aussehen? Bieten regionale Produkte besondere Chancen für die biologische Vielfalt? Und, was kann die Politik dabei für die biologische Vielfalt tun? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der dritten Veranstaltung der Reihe „Wirtschaftsfaktor Natur und Regionalität“ mit Fachleuten aus Praxis, Wissenschaft und Behörden sowie Vertretern aus gesellschaftlichen Interessensgruppen diskutiert.


Eine intakte Natur und Landschaft ist eng verbunden mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt, der von ebenso großer gesellschaftlicher Bedeutung ist wie der Klimaschutz. Das internationale Jahr der biologischen Vielfalt 2010 und die damit verbundenen Aktivitäten von Bundesregierung, Europäischer Union und Vereinten Nationen tragen dieser Relevanz Rechnung. Verschiedene Akteure im Lebensmittelbereich haben begonnen, ihre Verantwortung für die biologische Vielfalt zu erkennen ebenso wie die Marktchancen, die sich ihnen bei einem entsprechenden Engagement bieten. Erste Überlegungen und Erfahrungen im Hinblick auf Strategien, Kriterien und Kommunikation für die biologische Vielfalt bestehen und sind mit den betroffenen Akteuren weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen

Norbert Wiersbinski, BfN INA, Insel Vilm, Tel.: 038301-86 111,
E-Mail: