Bundesamt für Naturschutz

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Dialogforum "Wow Wildnis"

Emotionale Seite von Wildnis kann Menschen begeistern!

Laubmischwälder mit viel Totholz sind der Lebensraum des Grauspechts. Foto: www.wildnisindeutschland.de
Grauspecht

Mehr Raum für Wildnis in Deutschland – das fordern nicht nur Sachverständigenrat für Umweltfragen und Bundesregierung. Doch um dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es neben den nötigen Flächen nach wie vor auch eines lebendigen Austausches. Diesem Austausch Raum zu geben, war Ziel der Wildnistagung 2017 im Zoo Frankfurt. Im Rahmen des Projekts "Wilniskommunikation" stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Menschen für Wildnisgebiete in Deutschland begeistert werden können.

Wild ist in, wild verkauft sich gut. Doch warum springen wir auf Wildnis-Werbung an? Was steckt hinter dieser Sehnsucht? Wie wirkt sich Wildnis auf Körper und Psyche aus und wie können wir die Erkenntnisse aus Werbung und Psychologie nutzen, um Wildnisgebiete in Deutschland zu schützen? Diesen und weiteren spannenden fachlichen Wildnis-Fragen gingen die die Teilnehmer der Tagung nach.

In Präsentationen, Workshops und Podiumsdiskussionen wurde deutlich, dass der erhobene Zeigefinger in der Naturschutzwerbung ausgedient hat. Vielmehr sei es wichtig, die emotionale Seite von Wildnis, die auf Menschen unterschiedlich wirkt, für die Wildniskommunikation auszunutzen.

Weitere Informationen

Foto: www.wildnisindeutschland.de

Mehr über die Initiative "Wildnis in Deutschland" und über die Tagung "Wow Wildnis" finden Sie hier:

 Wildnis in Deutschland