Bundesamt für Naturschutz

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Wettbewerb Firmengärten Berlin


Aktionsfeld

Kommunikation, Netzwerkbildung und Informationen 

Verantwortlich

  • IHK Berlin
  • Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
  • Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur LV Berlin/Brandenburg e.V.
  • Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e.V.
  • Handwerkskammer Berlin
  • IGA Berlin 2017 GmbH
  • Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg e.V.

Laufzeit

Laufzeit Wettbewerb 2016: Mai 2016 bis Oktober 2017 (Ende der IGA 2017)

Kurzbeschreibung

Cover des Projektflyers
Begrünter Innenhof auf dem Cover des Flyers "Wettbewerb Firmengärten Berlin 2016"

Ein Bündnis aus regionalen Wirtschafts-, Landschaftsarchitekten- und Gartenbauverbänden lobt erstmalig in Berlin einen Wettbewerb „Firmengärten“ aus. Die Kriterien zum Wettbewerb orientieren sich an einem durch die Stiftung „Grüne Stadt“ bereits im Jahr 2002 entwickelten Konzept und sind um regionale Bedürfnisse angepasst worden. Insbesondere in einem urbanen Ballungsgebiet wie Berlin geht es nicht immer um die Gestaltung großer Firmengelände, sondern auch um kleine Oasen wie bspw. auf Dachflächen, in Hinterhöfen oder Atrien.

Der Startschuss für den Wettbewerb ist am 13. Mai 2016 mit der Online-Schaltung der Internetseite  www.firmengaerten-berlin.de und einer Pressemitteilung gefallen und richtet sich an alle Unternehmen, die ihren Firmensitz in Berlin haben. Ziel ist es, das „grüne Engagement“ der Unternehmen zu zeigen und andere Unternehmen und Mitarbeitende für mehr Naturschutz zu sensibilisieren.

Die eingereichten Projekte werden durch eine Jury nach einem Punktesystem bewertet. Neben der Umweltqualität, die das Engagement für die Erhaltung biologischer Vielfalt einschließt, gehören die soziale Funktion und gestalterische Qualität zu den zu bewertenden Kriterien. Die Bewerbungen müssen auf alle drei Kriterien eingehen, welche die Jury zu gleichen Teilen betrachtet. Innerhalb der Kriterien gibt es Unteraspekte, die verschieden gewichtet werden. Dem Aspekt „biologische Vielfalt“ kommt innerhalb der Umweltqualität die höchste Bedeutung zu. 

Die spezifische individuelle Gestaltung grüner Firmenflächen hilft, smarte Lösungen für innovativen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz umzusetzen. Urbanes Leben in einer Großstadt machen notwendig, nicht nur möglichst viel Fläche für „grünes Engagement“, sondern diese auch multifunktional zu nutzen. Daraus entsteht eine Win-Win-Situation für Umwelt, Natur, Klima und biologische Vielfalt; Standortentwicklung und Attraktivität; Unternehmensimage und Work-Life-Balance der Mitarbeitenden.

Dieses Projekt soll beispielhaft für die Integration von Mensch und Natur stehen und damit für Umweltbildung und Bewusstseinsstärkung, die idealerweise in Engagement mündet. Für eine möglichst große Breitenwirkung ist der Wettbewerb bewusst im Vorfeld zur „Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017“ (IGA 2017) initiiert worden. Die Siegerinnen und Sieger werden im September 2016 auf dem IGA-Gelände geehrt und alle eingereichten Projekte werden im Rahmen der IGA 2017 gezeigt. Es werden mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. Zudem sind Besichtigungen von Firmengärten geplant. Aber auch die Bündnispartner wirken als Multiplikatoren in die gesamte Stadtgesellschaft und in verschiedene Handlungsfelder ein. Alle eingereichten Projekte werden zudem auf der eigenen Internetseite veröffentlicht. 

Für das Projekt haben der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Herr Andreas Geisel, und IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm die Schirmherrschaft übernommen.

Kontakt

 Wendy Brandt 
IHK Berlin
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin
Tel. +49 30 31510-410
www.ihk-berlin.de

Weiterführende Informationen

 Projektwebsite

 Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs, Berlin