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„GreenCut“ – Jugend filmt biologische Vielfalt!


Jugendliche beim Medienworkshop der Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. © Gespa
Jugendliche beim Medienworkshop der Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. © Gespa
Jugendliche beim Medienworkshop der Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. © Gespa

Leitidee des Umweltbildungs- und Kommunikationsprojekts ist, Jugendlichen in 15 Medienworkshops die Bedeutung und den Wert biologischer Vielfalt zu vermitteln. Sie lernen dabei auch den Umgang mit der Kamera und verschiedene Schritte der Filmproduktion kennen. Auf diesem Weg setzen sich die Jugendlichen intensiv mit unterschiedlichen Themen der biologischen Vielfalt auseinander und wirken aktiv an der Produktion und Gestaltung öffentlichkeitswirksamer Medien mit. Zur Zielgruppe des Projekts gehören daher insbesondere junge Menschen, die ansonsten nicht im Bereich Naturschutz aktiv sind oder damit in Kontakt kommen. Sie sollen so zu Multiplikatoren für das Thema biologische Vielfalt werden und gleichzeitig ihre Gestaltungs- und Medienkompetenz verbessern.

Learning by doing

Der Einsatz moderner Dokumentationslogistik, wie Film und digitale Medien, stellt einen wesentlichen Bestandteil des Projekts dar. Der Umgang mit ihnen hilft, komplexe Sachverhalte aus Natur und Umwelt zu veranschaulichen sowie das ökologische Bewusstsein und die Bereitschaft zu eigenem Engagement zu fördern. Die Jugendlichen werden rational wie emotional angesprochen. Ob Abenteuerlust oder Fantasie, Forscherdrang oder Naturbegeisterung: In allen Etappen des Projekts setzen die Jugendlichen ihr persönliches Umweltengagement eigenverantwortlich, gestalterisch und mit lokalem Fokus um. Als Schauplätze dienen Naturschutz- und Naturerbe-Gebiete, Natur- und Nationalparks sowie Biosphärenreservate und Projektflächen aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

Partizipation als Grundlage für ein höheres Umweltbewusstsein

Jeder Workshop hat drei Phasen, an denen die jugendlichen Teilnehmer jeweils intensiv beteiligt sind. Der partizipative Ansatz schafft die Grundlage für einen bewussteren Umgang mit der Natur. In Phase 1 werden u. a. Themen, Daten und Basisinformationen über die Schauplätze gesammelt. Auch das Netzwerken mit Akteuren und Kooperationspartnern sowie Überlegungen zur Öffentlichkeitsarbeit fallen in diesen Abschnitt. In Phase 2 erfolgt die filmische Produktion und Dokumentation zu Besonderheiten der Projektorte, wie Tier- und Pflanzenarten, Schutzstatus oder aktuelle Konflikte etc., in Filmteams. Zudem finden themenbezogene Interviews und Recherchen hierzu statt. Phase 3 umfasst die Auswertung der Dreh- und Rechercheergebnisse sowie das Zusammenstellen von Medien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Die erstellten Filmbeiträge werden über diverse soziale Medien und Lernplattformen verbreitet und sollen ebenfalls als Umweltbildungsmaterialien für andere Jugendliche dienen.

Projekt-Steckbrief

Förderschwerpunkt: Weitere Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung für die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS)

Bundesland: bundesweit

Laufzeit: Juni 2015 – Mai 2018

Gesamt-Finanzvolumen: 182.500 €

Projektträger: Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V.

Fördergeber: Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

Webseite:  www.green-cut.de

 

Ansprechpartner:

Gesellschaft für Solidarität und Partnerschaft (Gespa) e. V.
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen

Tel: 0551 50766390
 gespa@gespa.de

Letzte Änderung: 18.12.2015

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