Bundesamt für Naturschutz

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Wirtschaft


Es gibt viele verschiedene Ansatzpunkte und Herausforderungen für Unternehmen, sich im Management mit dem Thema biologische Vielfalt auseinanderzusetzen und Maßnahmen zu ergreifen. Nachfolgende Publikationen, Materialien, Ansätze und weitere Informationsquellen sind gegliedert nach verschiedenen Fragestellungen und Informationsbedürfnissen. Es handelt sich um branchenübergreifende Informationen. Die Auswahl wurde auch danach getroffen, dass die genannten Quellen gute Einstiegsmöglichkeiten für eine Vertiefung des jeweiligen Themas bieten. Die Blickwinkel Biodiversität einerseits und Ökoystemleistungen andererseits sind dabei häufig eng miteinander verschränkt.


Leitfäden und Publikationen zum Management von Biodiversität und Ökosystemleistungen

Deutschsprachige Publikationen

Reihe "Einstiegswissen Unternehmen und biologische Vielfalt – Handlungsfelder & praktische Tipps"

„Einstiegswissen Unternehmen und biologische Vielfalt – Handlungsfelder & praktische Tipps“ ist eine Reihe kurzer, branchenübergreifender Informationsmodule für Unternehmen, die einen ersten Zugang zum Thema suchen. Die Module liefern Impulse und Anregungen – hilfreich nicht nur für große, sondern auch für kleinere Unternehmen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, sich an der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt zu beteiligen. Die Erstellung der Module ist ein Projekt im Rahmen der Aktionsplattform von UBi 2020.

 Informationen und Downloads

 


Das Handbuch Biodiversitätsmanagement

Bundesumweltministerium (2010):  Das Handbuch Biodiversitätsmanagement - Ein Leitfaden für die betriebliche Praxis wurde durch die Leuphana Universität Lüneburg erstellt und ist eine in Zusammenarbeit mit 'Biodiversity in Good Company' Initiative entstandene Handreichung, die überblicksartig die Handlungsmöglichkeiten in den unternehmerischen Handlungsfeldern und Funktionsbereichen beschreibt (in deutscher und englischer Sprache).

Aufbauend auf dem Handbuch und zur Implementation liegen vor:


Vertiefung der Themen Einkauf, Marketing und Liegenschaftsmanagement

U. Beständig/M. Wuczkowski (2012):  Biodiversität im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement - Chancen und Ansätze für Einkauf, Marketing und Liegenschaftsmanagement, Sammelband; Hrsg. Centre for Sustainability Management (CSM) Leuphana Universität Lüneburg

Biodiversitäts-Check

Der  Biodiversitäts-Check für Unternehmen wurde vom Global Nature Fund (GNF), der Unternehmensberatung dokeo, der Bodensee-Stiftung und weiteren Organisationen entwickelt. Der Check dient als erste Orientierung, um Auswirkungen eines Unternehmens bzw. einzelner Unternehmensbereiche auf die biologische Vielfalt zu erfassen.


Leitfaden "Schutz der biologischen Vielfalt im Rahmen von ISO-Managementsystemen"

Seit November 2015 gilt die revidierte ISO 14001 bzw. die deutsche Version DIN EN ISO 14001. Das Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände (KNU) und die Bodensee-Stiftung haben flankierend den   Leitfaden "Schutz der biologischen Vielfalt im Rahmen von ISO-Managementsystemen" veröffentlicht.


Handbuch zur unternehmerischen Bewertung von Ökosystemdienstleistungen (CEV)

ERM/IUCN/PwC/WBCSD (2011):  Handbuch zur unternehmerischen Bewertung von Ökosystemdienstleistungen (CEV) (erhältlich in mehreren Sprachen, auch Deutsch)

Leitfaden für Unternehmen, wie sie methodisch vorgehen können, um einzelne Ökosystemleistungen unternehmerisch zu bewerten. Das Handbuch hilft bei der Frage, wann eine solche Bewertung sinnvoll ist, enthält ein fünfstufiges Verfahren und zwölf Prinzipien für Unternehmen zur Durchführung. Biodiversität wird nicht separat bewertet.


Naturkapital Deutschland - TEEB DE: Die Unternehmensperspektive

Naturkapital Deutschland - TEEB DE (2013):  Die Unternehmensperspektive - Auf neue Herausforderungen vorbereitet sein. Berlin, PricewaterhouseCoopers; Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ; Bonn, Bundesamt für Naturschutz.


Broschüre: Unternehmen der Wasserwirtschaft

'Biodiversity in Good Company' Initiative e. V. (Hg.):  Unternehmen der Wasserwirtschaft - aktiv für die biologische Vielfalt. Handlungsmöglichkeiten und gute Beispiele, Broschüre, Oktober 2015.

Die 'Biodiversity in Good Company' hat mit Partnern die Broschüre "Unternehmen der Wasserwirtschaft" erarbeitet und veröffentlicht. Sie erläutert die „blau-grünen“ Synergien von Wasserschutz und biologischer Vielfalt sowie Ansätze in fünf Handlungsfeldern. Vorbildliches Engagement soll weitere Branchenakteure zum Handeln motivieren.


Broschüre: Mehr biologische Vielfalt in Gärten

Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) und der Global Nature Fund (GNF) haben gemeinsam einen Verkaufsratgeber für Verkäuferinnen und Verkäufer der DYI-Branche herausgegeben:  "Zierpflanzen und Biologische Vielfalt - Tipps für Verkäuferinnen & Verkäufer", Broschüre, Juli 2016.

Dieser bietet Tipps zum Schutz und zur Förderung der Artenvielfalt in Heimgärten sowie beim Pflanzenkauf und liefert Hinweise zum Umgang mit invasiven Pflanzen. 


Englischsprachige Publikationen

Are you a green leader? Business and Biodiversity


BSR-Review of the Emerging Domain of Ecosystem Services Tools

BSR (2013):  Measuring and Managing Corporate Performance in an Era of Expanded Disclosure: A Review of the Emerging Domain of Ecosystem Services Tools. Die Überblickspublikation enthält Kurzinfos zu verschiedenen bestehenden Instrumenten.


CBD Global Partnership for Business and Biodiversity

Das Sekretariat der  Convention on Biological Diversity hat die Aufgabe, den Dialog und die Vernetzung zum Thema Wirtschaft und Biodiversität zu unterstützen: Die   CBD Global Partnership for Business and Biodiversity ist eine Plattform für nationale und regionale Business-and-Biodiversity-Initiativen.


CBD Secretariat: Tourism Supporting Biodiversity

Secretariat of the Convention on Biological Diversity (2015):  Tourism Supporting Biodiversity - A Manual on applying the CBD -Guidelines on Biodiversity and Tourism Development. Montreal.


Corporate Ecosystem Services Review

C. Hanson, J. Ranganathan, C. Iceland, u. J. Finisdore (2012):  The Corporate Ecosystem Services Review - Guidelines for Identifying Business Risks and Opportunities Arising from Ecosystem Change. Version 2.0. Washington, DC: World Resources Institute (erhältlich in mehreren Sprachen).
Derzeit eine der meist genutzten Veröffentlichungen zu der Frage, wie Unternehmen mit ihren Risiken und Chancen hinsichtlich Ökosystemleistungen umgehen können. Mitherausgeber sind der World Business Council for Sustainable Development und das Meridian Institute.


Eco4Biz – Ecosystem services and biodiversity tools to support business decision-making

World Business Council for Sustainable Development (2013):  Eco4Biz – Ecosystem services and biodiversity tools to support business decision-making. Eine Überblickspublikation mit Kurzinfos zu verschiedenen bestehenden Instrumenten.


Guide to Corporate Ecosystem Services Valuation (CEV)

ERM/IUCN/PwC/WBCSD (2011):  Guide to Corporate Ecosystem Services Valuation - A framework for improving corporate decision-making (erhältlich in mehreren Sprachen, auch Deutsch)
Leitfaden für Unternehmen, wie sie methodisch vorgehen können, um einzelne Ökosystemleistungen unternehmerisch zu bewerten. Das Handbuch hilft bei der Frage, wann eine solche Bewertung sinnvoll ist, enthält ein fünfstufiges Verfahren und zwölf Prinzipien für Unternehmen zur Durchführung. Biodiversität wird nicht separat bewertet.


Science for Environment Policy: Ecosystem Services and Biodiversity

Science for Environment Policy (2015):  Ecosystem Services and Biodiversity. In-depth Report Issue 11 produced for the European Commission, DG Environment by the Science Communication Unit, UWE, Bristol. Wie hängen Biodiversität und Ökosystemleistungen zusammen? Unter anderem das erklärt die im Mai 2015 veröffentlichte Publikation der Europäischen Kommission zu Biodiversität und Ökosystemleistungen.


Le bilan biodiversité

J. Houdet (2012, Französisch):  Le bilan biodiversité - Une méthodoloqie pour intégrer la nature dans votre comptabilité.
Ein ganzheitlicher Ansatz zur Bilanzierung des unternehmerischen Biodiversitäts-Fußabdrucks unter Rückgriff auf den Ökosystemleistungsansatz. 


Maßnahmen am Firmenstandort

Deutschland

Kurzinfo "Vor der eigenen Haustür aktiv werden: Ökologische Aufwertung von Firmenflächen"

Infomodul 2 aus der Reihe „Einstiegswissen Unternehmen und biologische Vielfalt – Handlungsfelder & praktische Tipps“:  "Vor der eigenen Haustür aktiv werden: Ökologische Aufwertung von Firmenflächen"

 Weitere Informationen zu der Reihe


Leitfaden Moderne Unternehmen im Einklang mit der Natur

LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (2013):  Moderne Unternehmen im Einklang mit der Natur – Leitfaden für ein naturnahes Betriebsgelände. Es handelt sich um eine praxisnahe Broschüre mit Argumenten und Gestaltungsmöglichkeiten für naturnah gestaltete Firmenstandorte, die Unternehmen in die Lage versetzt, Wünsche an Dienstleister aus Garten- und Landschaftsbau zu formulieren.


Handlungsempfehlungen und Checklisten im Rahmen von "Orte der Biologischen Vielfalt" Bremen

Die Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen Bremen gibt im Rahmen des Projektes "Orte der Biologischen Vielfalt"  Handlungsempfehlungen und Checklisten zum Thema naturnahe Gestaltung von Firmengeländen heraus.


Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen

Das Projekt  „Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“ der Heinz Sielmann Stiftung, der Bodensee-Stiftung und des Global Nature Fund unterstützt Unternehmen aller Branchen dabei, den Schutz der biologischen Vielfalt zu fördern und wird durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert (Laufzeit: Juni 2013 - Mai 2016).

Broschüre (2016):  Naturnahe Firmengelände - Vorbildunternehmen aus Deutschland


NATURWERT

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat gemeinsam mit der 'Biodiversity in Good Company' Initiative, der Bodensee-Stiftung, dem Global Nature Fund sowie der Hochschule Osnabrück im November 2012 das Projekt  NATURWERT - Naturnahe Firmengelände als Einstieg in biodiversitätsförderndes Umweltmanagement gestartet, das sich mit der Rolle von Naturschutzkosten in Unternehmen befasst (Laufzeit: Nov. 2012 - Dez. 2014). Folgende Publikation fasst die Ergebnisse zusammen:

Müller, Ria; Mohaupt, Franziska; Schulz, Sven; Boßmeyer, Carolin; Pracejus, Linda; Rohkemper, Meike (2015):  Wege zum naturnahen Firmengelände – 21 Ideen für mehr Artenvielfalt auf Unternehmensflächen: von einfach bis aufwendig, herausgegeben Bundesamt für Naturschutz, Broschüre, Bonn. 

Begleitender Film auf Youtube:  NATURWERT - Artenschutz und Möglichkeiten der naturnahen Gestaltung von Firmengeländen.


Natur in grauen Zonen

 Natur in grauen Zonen - Eine Kampagne zur Entsiegelung und naturnahen Begrünung innerstädtischer Firmengelände, die im Rahmen des Bundesprogramms biologische Vielfalt gefördert wird. Projektträger: Wissenschaftsladen Bonn e. V., Projektpartner: Bürgerstiftung in Duisburg, Erfurt und Wiesloch, Naturgarten e. V. (Laufzeit: April 2013 – März 2016).


Biologische Vielfalt bei der Erschließung und Pflege von Gewerbegebieten

Beständig, Uwe (2015):  Biologische Vielfalt bei der Erschließung und Pflege von Gewerbegebieten, Lüneburg. Erläuterung von Maßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bedingungen von Gewerbegebieten.


Naturschutz im Blick - Biodiversität an Flughäfen

Flughafenverband ADV (08/2016):  Naturschutz im Blick. Biodiversität schützen - Biodiversität bewahren

Ziel dieser Broschüre ist es, das Thema in der Öffentlichkeit besser zu platzieren und mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Die in der aktuellen ADV-Broschüre zusammengestellten Informationen können weitestgehend auf alle Flughäfen übertragen werden. Jeder Flughafen hat dabei andere natürliche Voraussetzungen und weist eigene Spezifika auf.


Städte und Gemeinden im Wandel: Welchen Platz hat die biologische Vielfalt?

Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" e.V., BfN, DUH:  Städte und Gemeinden im Wandel: Welchen Platz hat die biologische Vielfalt?. Auch Kommunen suchen nach Wegen, ihre Flächen biodiversitätsfreundlicher zu gestalten. Von diesen Erfahrungen können auch Unternehmen für Ihre Standorte profitieren.


Stiftung Natur & Wirtschaft

Die  Stiftung Natur & Wirtschaft, Schweiz, unterstützt bei der naturnahen Gestaltung von Firmengeländen.


Broschüre „Unternehmen schaffen biologische Vielfalt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“

Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb (2015):  „Unternehmen schaffen biologische Vielfalt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Es wird aufgezeigt, wie schon mit kleinen Maßnahmen der naturnahen Gestaltung betrieblicher Außenanlagen ein aktiver Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet werden kann. Dazu werden mögliche Maßnahmen einer naturnahen Gestaltung erläutert und anhand von Beispielen aus der Region Schwäbische Alb anschaulich präsentiert. Das Vorwort der Borschüre stammt von der IHK Reutlingen.


Wirtschaftsgrün: Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen

IHK zu Dortmund (2016):  Wirtschaftsgrün: Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen. Die Broschüre zeigt die Grundsätze naturnaher Gestaltung, konkrete Maßnahmen und Praxisbeispiele sowie den Mehrwert für das jeweilige Unternehmen auf. Außerdem werden konkrete Hilfestellung für die eigene Planung und Umsetzung eines naturnahen Firmengeländes gegeben.


Der Wert urbanen Grüns - Argumentationshilfen für mehr Natur in der Stadt

Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" e.V.BfN, DUH (2014):  Der Wert urbanen Grüns - Argumentationshilfen für mehr Natur in der StadtDie Broschüre präsentiert kurz und übersichtlich die wichtigsten Argumente und viele wissenswerte Details zum Thema Naturschutz in Städten und Gemeinden.


Biodiversität in der Lieferkette

Deutschsprachige Publikationen

Biologische Vielfalt in den Wertschöpfungs- und Lieferketten – Herausforderungen im Überblick

Reihe „Einstiegswissen Unternehmen und biologische Vielfalt – Handlungsfelder & praktische Tipps“,  Modul 3: Biologische Vielfalt in den Wertschöpfungs- und Lieferketten – Herausforderungen im Überblick, hrsg. 'Biodiversity in Good Company' Initiative (barrierefrei)


Englischsprachige Publikationen

A Guide to Traceability – A Practical Approach to Advance Sustainability in Global Supply Chains

UN Global Compact/BSR (2014):  A Guide to Traceability – A Practical Approach to Advance Sustainability in Global Supply Chains. Überblick über Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen im Rahmen des Lieferkettenmanagements (Englisch).


Biodiversität in Standards und Managementsystemen

Deutschsprachige Publikationen

EMAS: Kernindikator Biodiversität

Umweltbundesamt (2013):  EMAS in Deutschland, Evaluierung 2012. Die Studie befasst sich u.a. auch mit der Frage, wie EMAS-Organisationen mit dem Kernindikator biologische Vielfalt umgehen.


Integration von Biodiversitätsrelevanten Aspekten in aktuelle CSR-Prozesse im Tourismus

Das Projekt  Integration von Biodiversitätsaspekten in aktuelle CSR Prozesse im Tourismus wurde von ecotrans, adelphi und dem Global Nature Fund durchgeführt und durch das Umweltbundesamt (UBA) sowie vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen des UFO PLAN gefördert (Projektlaufzeit: Juni 2013 - September 2015).

 Wissenspool "Tourismus und biologische Vielfalt" und Selbstcheck Biodiversität

 Grüne Reisekarte Deutschland

 Grundlagenstudie (2014): Integration biologischer Vielfalt in CSR-Prozesse in der Tourismusindustrie


Projekt Biodiversitätsstandards in der Lebensmittelbranche

Das Projekt  Biodiversitätsstandards in der Lebensmittelbranche wird von der Bodensee-Stiftung und dem Global Nature Fund (GNF) durchgeführt und von dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und REWE gefördert. Ziel des Vorhabens ist es, den Erhalt der Biodiversität und ihrer Komponenten stärker in Standards und Qualitätssiegel der Lebensmittelbranche zu verankern (Projektlaufzeit: Juni 2013 - März 2015).

 Baseline Report (Jan 2014): Biodiversität in Standards und Qualitätssiegeln der Lebensmittelbranche

 Handlungsempfehlungen (Sept. 2014): Biodiversität in Standards und Qualitätssiegeln der Lebensmittelbranche


Projekt Umweltmanagement und Biodiversität

Das Projekt  Umweltmanagement und Biodiversität wird von der Bodensee-Stiftung, dem Global Nature Fund (GNF), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Verband für nachhaltiges Umweltmanagement (VNU) durchgeführt und durch das Umweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) gefördert. Im Rahmen des Projekts werden  fünf branchenspezifische Fact Sheets mit Informationen zum Bezug der Branche zur Biodiversität und zu möglichen Zielen und Maßnahmen sowie Kennzahlen und Indikatoren für das Monitoring erarbeitet (Projektlaufzeit: Sept. 2012 - Feb. 2014).


Englischsprachige Publikationen

Review of the Biodiversity Requirements of Standards and Certification Schemes

UNEP-WCMC (2011):  Review of the Biodiversity Requirements of Standards and Certification Schemes: A snapshot of current practices. Secretariat of the Convention on Biological Diversity, Montréal, Canada. Technical Series No. 63.
In dieser Publikation werden 36 Standards aus 8 Branchen daraufhin untersucht, inwiefern sie Biodiversitätsaspekte umfassen.


Nachhaltigkeitsberichterstattung

Englischsprachige Publikationen

A Framework for Corporate Action on Biodiversity and Ecosystem Services

UN Global Compact/IUCN (2012):  A Framework for Corporate Action on Biodiversity and Ecosystem Services.
Eine Broschüre zur grundsätzlichen Verankerung der Themen Biodiversität und Ökosystemleistungen im Management.


Approach for Reporting on Ecosystem Services

Global Reporting Initiative (2011):  Approach for Reporting on Ecosystem Services –Incorporating Ecosystem Services into an Organization’s Performance Disclosure ist ein Leitfaden für die Integration von Ökosystemleistungen in die Nachhaltigkeitsberichterstattung entlang dem Standard der Global Reporting Initiative. Die Publikation liefert mögliche Ansatzpunkte, wirft aber vor allem die offenen Fragen auf.


Biodiversity – a GRI Reporting Resource

Global Reporting Initiative (2007):  Biodiversity – a GRI Reporting Resource ist ein Leitfaden für den Umgang mit Biodiversitätsfragen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung entlang dem Standard der Global Reporting Initiative.


Corporate Biodiversity - Reporting and Indicators

IUCN French Committee (2014):  Corporate biodiversity reporting and indicators. Situation analysis and recommendations.


EFFAS-Schlüsselindikatoren für Umwelt, Soziales und Governance (ESG)

EFFAS/DVFA (2010):  Key Performance Indicators for Environmental, Social & Governance Issues
Ein Set von Key Performance Indicators für Nachhaltigkeit von EFFAS (The European Federation of Financial Analysts Societes) und DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management), die speziell auf die Bedürfnisse des Finanzmarktes (Analysten, Investoren) zugeschnitten sind.


Ökonomische Instrumente/Inwertsetzung von Biodiversität

Deutschsprachige Ansätze

BfN - Ökonomischer Wert und ökonomische Instrumente

Das BfN informiert über die Diskussion rund um den  ökonomischen Wert sowie die möglichen  ökonomischen Instrumente.

Naturkapital Deutschland - TEEB DE

 Naturkapital Deutschland - TEEB DE ist der deutsche Beitrag zur Weiterentwicklung und nationalen Ausarbeitung des TEEB-Ansatzes.

Weiterführende Informationen zu Naturkapital Deutschland - TEEB DE finden Sie in der Rubrik  Wissenschaft dieser Linkliste.


Online-Informationsplattform für Biodiversitätsmärkte

 Naturalcapitalmarkets.org ist eine vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderte Plattform des Global Nature Fund (GNF) und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Das Projekt zielt darauf ab, einen differenzierten und kritischen Überblick über die bestehenden Biodiversitätsmärkte und marktbasierten Instrumente wie Kompensationsmaßnahmen (Offsets) oder Zahlungen für Ökosystemleistungen (PES) zu geben und Informationen für interessierte Personen und Unternehmen aufzuarbeiten.


Englischsprachige Ansätze

Accounting for Natural Capital in EU Policy Decision-Making

WWF (2014):  Accounting for Natural Capital in EU Policy Decision-Making - Ein WWF-Hintergrundpapier zu den politischen Entwicklungen.


BBOP - Business and Biodiversity Offsets Programme

Die  Business and Biodiversity Offsets Programme (BBOP) ist eine internationale Multistakeholder-Initiative mit dem Ziel, freiwillige Ausgleichsmaßnahmen von Unternehmen für negative Eingriffe in den Naturhaushalt zu fördern. Gemeinsam soll eine gute Praxis entwickelt werden. Der Ansatz ist nicht unumstritten.

In Deutschland ist die Kompensation von Eingriffen in den Naturhaushalt auf hohem Niveau über das Bundesnaturschutzgesetz geregelt ("Eingriffs-Ausgleichs-Regelung", siehe  Linksammlung Politische Strategien und Gesetzgebung).


HCV - High Conservation Value Resource Network

Das  High Conservation Value Resource Network (HCV) ist ein Netzwerk zahlreicher Partner, die das Konzept des HCV entwickelt haben. Es dient der Bestimmung von besonders schützenswerten Flächen/Gebieten.


TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity

 TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity ist eine internationale Forschungsanstrengung zur ökonomischen Inwertsetzung von Biodiversität und Ökosystemleistungen (Naturkapital-Ansatz), die auf den Ergebnissen des Millennium Ecosystem Assessment aufsetzt.

Weiterführende Informationen zu TEEB finden Sie in der Rubrik  Wissenschaft dieser Linkliste.


The Economic Benefits of the Natura 2000 Network

EU (2013):  The Economic Benefits of the Natura 2000 Network.
Die für die Europäische Kommission durchgeführte Studie trägt Ergebnisse anderer Studien zusammen, in denen der marktwirtschaftliche Nutzen von einzelner Habitate und Standorte berechnet wurde und rechnet diese auf EU-Ebene hoch. Sie beziffert damit den durch das europäische Schutzgebietsnetzwerk NATURA 2000 erbrachten monetären Wert von Ökosystemdienstleistungen.

Weitere  Informationen zum Schutzgebietnetzwerk Nature 2000 (englisch).


Kartenmaterial zu Schutzgebieten Deutschland und weltweit

Deutschland

BfN-Kartendienst "Schutzgebiete in Deutschland"

Der  BfN-Kartendienst "Schutzgebiete in Deutschland" ist eine Kartenanwendung auf Basis bundesweiter Datensätze für verschiedene Schutzgebietstypen.


BfN-Landschaftsplanung

Das BfN bündelt Informationen zur  Landschaftplanung als dem zentralen Planungsinstrument von Naturschutz und Landschaftspflege.


International

Areas of Biodiversity Importance

 a–z Areas of Biodiversity Importance ist eine umfassende Erfassung von Gebieten unterschiedlichen Schutzstatus' weltweit, die von Bedeutung für die biologische Vielfalt sind. Zur Nutzung durch Politik, Wirtschaft und NGOs .


Biodiversity for business: A guide to using knowledge products delivered through IUCN

WBCSD und IUCN (2014) haben eine Broschüre herausgegeben, um verfügbares Datenmaterial u. ä. des IUCN Unternehmen besser bekannt zu machen:  Biodiversity for business: A guide to using knowledge products delivered through IUCN


IBAT - Integrated Biodiversity Assessment Tool

Das  Integrated Biodiversity Assessment Tool (IBAT) ist ein Tool, das Unternehmen aktuelle Informationen über die Biodiversität an bestimmten Standorten liefert, um Unternehmen zumindest erste Anhaltspunkte für Investitionsentscheidungen u. ä. zu geben. IBAT ist eine Kooperation von BirdLife International, Conservation International, der International Union for Conservation of Nature und UNEP World Conservation Monitoring Centre.


Weltkarte von Schutzgebieten

 "Protected Planet" ist die einzige umfassende interaktive Weltkarte von Schutzgebieten weltweit, die das UNEP-WCMC herausgibt und die sich aus Daten von nationalen Regierungen, NGOs und vielen Partnern speist. 


Partnerschaften für den Biodiversitätsschutz

Green Deals/Grüne Geschäfte - Ein praktischer Leitfaden für Unternehmen zum Aufbau ökonomisch profitabler Partnerschaften für den Biodiversitätsschutz

ECNC – European Centre for Nature Conservation (2013):  Green Deals/Grüne Geschäfte - Ein praktischer Leitfaden für Unternehmen zum Aufbau ökonomisch profitabler Partnerschaften für den Biodiversitätsschutz

Der Leitfaden soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei unterstützen, die Herausforderung des Biodiversitätsschutzes anzunehmen und auf diese Weise langfristig ihren Erfolg zu sichern. Der Fokus der Publikation liegt auf Partnerschaften zwischen Unternehmen und Umweltorganisationen bzw. Nichtregierungsorganisationen ( NGOs ) im Bereich Naturschutz und Nachhaltigkeit.


Weiterführende Informationen

Das BfN informiert unter  Biodiversität & Unternehmen über verschiedene Ansätze.


 'Biodiversity in Good Company' Initiative ist ein branchenübergreifendes Unternehmensnetzwerk.


Die  Europäische Business & Biodiversity Campaign ist ein Konsortium von sieben Partnern unter Leitung des Global Nature Fund (GNF), das zum Thema Biodiversitätsmanagement arbeitet.