Bundesamt für Naturschutz

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Politische Strategien und Gesetze


Die Umweltpolitik und ihre komplexe Gesetzgebung berührt in vielen Bereichen Fragen der biologischen Vielfalt − sei es im Bereich der Abfallwirtschaft, des Klima-, Gewässer-, Boden-, Wald- oder Immissionsschutzes etc. Auch Unternehmen können durch einen guten Umwelt- und Klimaschutz viel für die biologische Vielfalt tun, mitunter sogar mehr als durch unmittelbare Naturschutzmaßnahmen. Die hier aufgeführte Linksammlung konzentriert sich jedoch auf die wesentlichen politischen Ansätze speziell zur biologischen Vielfalt. Aufgeführt werden zentrale Strategien und wichtige naturschutzrechtliche Rahmenbedingungen. Wichtige weitere Informationen zur gesamten Umweltpolitik finden Sie darüber hinaus beispielsweise auf den Seiten von BMUB und BfN

Politische Strategien und Gesetze auf:

 Nationaler Ebene

 Europäischer Ebene

 Internationaler Ebene

Nationale Ebene


Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Das  Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist das deutsche Förderprogramm zur Nationalen Strategie.



UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland

Die Vereinten Nationen haben die internationale UN-Dekade biologische Vielfalt 2011 – 2020 ausgerufen. Deutschland hat ein eigenes Portal  UN-Dekade Biologische Vielfalt für seine Aktivitäten - auch im Sinne der Nationalen Strategie. Ziel ist es, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu motivieren.


Eingriffsregelung

Von besonderer naturschutzrechtlicher Bedeutung für Unternehmen ist die  Eingriffsregelung (13ff. Bundesnaturschutzgesetz). Sie hat das Ziel, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes auch außerhalb der besonderen Schutzgebiete zu erhalten.


Umwelthaftung bei Biodiversitätsschäden

Seit 2007 regelt das  Umweltschadensgesetz (USchadG) Schädigungen von Gewässern, Böden sowie der Arten und Lebensräume der FFH - und Vogelschutzrichtlinie, die durch berufliche Tätigkeiten hervorgerufen werden.


Europäische Ebene

EU-Strategie zur Erhaltung der Biodiversität





7. Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat im November 2013 unter dem Titel "Living well, within the limits of our planet" das  7. Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union beschlossen.


Internationale Ebene

Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD)

Mit dem  Übereinkommen über die biologische Vielfalt/Convention on Biological Diversity ( CBD ) hat sich die internationale Gemeinschaft drei Ziele gesetzt:


  • 1. Der Schutz der biologischen Vielfalt
  • 2. Die nachhaltige Nutzung der Bestandteile der biologischen Vielfalt
  • 3. Die gerechte Aufteilung von Vorteilen, welche aus der Nutzung genetischer Ressourcen entstehen

Zwei Protokolle wurden im Rahmen der CBD beschlossen

  • Das Nagoya-Protokoll (2010, auch: ABS -Protokoll) über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt 2010.
     Nagoya-Protokoll (englisch)
     Nagoya-Protokoll (deutsch)
  • Das Cartagena-Protokoll (2000) über die biologische Sicherheit zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt.
     Cartagena-Protokoll (englisch)

Weitere internationale Übereinkommen


The GLOBE Natural Capital Legislation Study (englisch)


Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu politischen und rechtlichen Grundlagen in der  BfN-Textsammlung zu Naturschutzrecht national und international