Bundesamt für Naturschutz

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Biodiversität in Ökobilanzen


Aktionsfeld

Biologische Vielfalt im betrieblichen Umweltmanagement

Verantwortlich

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Fraunhofer Institut für Bauphysik

Laufzeit: 12/2011 - 04/2015

Kurzbschreibung

Sojaanbau in Brasilien, Bild: Fraunhofer IBP
Sojaanbau in Brasilien, Bild: Fraunhofer IBP

Vor dem Hintergrund unscharfer Definition und bislang noch weitgehend fehlender Bewertungsverfahren zur "Biodiversität" werden praxisnahe Lösungen benötigt. Das Projekt "Biodiversität in Ökobilanzen" dient dazu, Unternehmen Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie die Auswirkungen ihres Handelns auf die biologische Vielfalt erfassen und managen können.

Das Projekt unter Leitung des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) hat als Ziel, eine Methode zur Abbildung von Wirkungen auf die biologische Vielfalt im Rahmen der Ökobilanzierung nach ISO 14040 und ISO 14044 zu entwickeln. Mit dieser Methode, der Potentialfeldanalyse, sollen die Auswirkungen von industrieller Produktion, Handel, Konsum und Entsorgung auf die biologische Vielfalt quantitativ erfasst werden und richtungssicher in die Ökobilanz einfließen.

Es werden vier Fallstudien durchgeführt:

Textilindustrie - Aid by Trade Foundation: Fallstudie über kleinbäuerlich produzierte Baumwolle aus West- und Ostafrika (Initiative Cotton Made in Africa)

Extrahierende Industrie - HeidelbergCement: Fallstudie über Tagebau, Deutschland

Forstwirtschaft - UPM: Fallstudie über Holz bzw. Holzprodukt, Finnland

Nahrungsmittelindustrie für tierische Produkte - Vion: Fallstudie über Fleisch bzw. Futtermittel, Deutschland und Brasilien

Kontakt

 Katharina Dietrich
Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Tel. +49 228 849 1 17 32

Projektleitung

Fraunhofer Institut für Bauphysik
Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung
Dipl.-Ing. Jan Paul Lindner